Workshop “strategische Gremienarbeit”

Workshop „Strategische Gremienarbeit“

von GEW Hannover und AStA der Uni Hannover am 8. November 2014, 10 – 17 Uhr, Im Raum B112 im Moore 21, Hinterhaus.

Wir bieten einen Workshop zur Einführung in die Gremienarbeit für Studierendenvertreter_innen in den verschiedenen Gremien der Uni (Senat, Fakultätsrat, Studienkommissionen, Institutsvorstände und Insitutskonferenzen, etc.) an.

Der Workshop richtet sich an alle, die bereits Erfahrung mit Gremienarbeit gesammelt haben und diejenigen, die überlegen, sich neu in die Gremien wählen zu lassen. Themen des Workshops sind: das Formulieren von Anträgen, Redeverhalten in Gremien, Öffentlichkeitsarbeit etc. Neben der Vermittlung von notwendigem Handwerkszeug ist uns der Erfahrungsaustausch für eine schlagkräftige Interessensvertretung von Studierenden besonders wichtig.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr Interesse daran habt, euch mit anderen Studierenden zu treffen und euch über die Arbeit in Gremien auszutauschen. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings benötigen wir eine verbindliche Anmeldung zur Teilnahme mit Name und Telefonnummer bis zum 1.11. an Lisa über fachschaften@asta-hannover.de.

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Latinumsintensivkurse an der Uni Hannover

Liebe Leute!
Das Fachsprachenzentrum wird in den folgenden Semsterferien nach aktuellem Stand KEINEN Intensivkurs fürs Latinum anbieten.

Wir wissen, dass gerade Lehramtsstudis, die ihr Studium innerhalb von 3 Semestern abschließen wollen und die studienbegleitenden Lateinkurse noch nicht belegt haben, davon betroffen sind.

Bitte teilt deshalb diese Nachricht, sodass sie möglichst viele Studis erreicht.

Solltet ihr direkt davon betroffen sein, wendet euch bitte direkt an die Fachschaftsreferentin, ihr erreicht sie unter fachschaften[at]asta-hannover.de

Vielen Dank!

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Pressemitteilung: Polizei versucht, Proteste gegen homo- und transphobe Hetze zu verhindern

Für heute hatten die Freien Wähler zu einer Demonstration „Gegen die Frühsexualisierung von Kindern in der Grundschule“ vor dem Landtag aufgerufen. Diesem Aufruf sind sechs Menschen gefolgt. In der Nähe der Kundgebung fanden sich kurz darauf etwa 100 Gegendemonstrant_innen ein, um laut und bunt ein Zeichen gegen homophobe und transphobe Hetze zu setzen.

Von Anfang an wurden den Teilnehmer_innen der Gegenkundgebung von der Polizei Steine in den Weg gelegt und alles daran gesetzt sie dabei zu hindern, ihr Anliegen vorzubringen.

„Das Vorgehen der Polizei, konkret die Gegenkundgebung zunächst an einen Ort außerhalb von Sicht- und Hörweite des Landtags zu bannen und Demonstrant_innen einzuschüchtern, ist nicht akzeptabel“ sagt Laura Helmke, Sachbearbeiterin für Frauen- und Geschlechterpolitik, AStA Uni Hannover.

Nachdem dieses Vorhaben gescheitert war, versuchte die Polizei das Abspielen von Musik und das Halten von Redebeiträgen unter Androhung von Ingewahrsamnahme zu unterbinden.

„Es darf nicht sein, dass die Polizei das Versammlungsrecht nicht kennt und die freie Meinungsäußerung einfach willkürlich beschneidet. Die reaktionären Anhänger_innen der Freien Wähler konnten dagegen ungehindert ihre homophobe Weltanschauung und zum Teil ekelerregende Beleidigungen verbreiten.“, kritisiert Marie Bastian, Referentin für Politische Bildung, AStA Uni Hannover.

Die Eskalation ging eindeutig von der Polizei aus und gipfelte in Gewaltausschreitungen gegen einen Demonstrationsteilnehmer, der am Kopf verletzt und anschließend verhaftet wurde. Es muss angenommen werden, dass die Polizei gezielt verhindern wollte, dass die Besucher_innen der Gegenkundgebung ihre berechtigte Kritik anbringen.




(Bilder Jonas Nolden)

Pressemitteilung: „Sexuelle Vielfalt begrüßen!“

Für heute haben die Freien Wähler zu einer Kundgebung vor dem niedersächsischen Landtag aufgerufen. Unter dem Motto „Gegen die Frühsexualisierung von Kindern in der Grundschule“ stellen sie sich gegen einen progressiven Schulunterricht, der Kindern vermittelt, verschiedene Lebens- und Sexualitätsentwürfe als gleichwertig anzusehen. Sie verbreiten dabei unter dem Deckmantel von Phrasen wie „für den Schutz der Familie“ oder „lasst unseren Kindern ihre Kindheit“ ihre homophobe, transphobe und reaktionäre Weltanschauung.

Im Schulunterricht werden bisher lediglich tradierte Rollenbilder dargestellt, die heteronormativen Vorstellungen entsprechen. „Wenn mensch immer zu hören bekommt, dass es nur zwei Geschlechter gibt, die untrennbar zusammengehören, am besten irgendwann heiraten und eine Familie gründen, dann ist eine Person, die sich nicht in diesem Schema wiederfindet, verängstigt und verunsichert.“ sagt Laura Helmke, Sachbearbeiterin für Frauen- und Geschlechterpolitik im AStA der Uni Hannover.

Der AStA der Universität Hannover begrüßt daher die Lehrplanreform. „Schulen müssen den gesellschaftlichen Verhältnissen Rechnung tragen. Dazu gehört es eben auch, dass sexuelle Vielfalt im Unterricht behandelt wird.“ ergänzt Lisa Dopke, Referentin für Hochschulpolitik im AStA.

„Für die Freien Wähler stehen andere Formen von Familie und Zusammenleben nicht zur Debatte.“, sagt Max Wittenberg-Voges, Sozialreferent des AStA der Uni Hannover. „Was nicht ins Weltbild passt, wird als krankhaft dargestellt und stigmatisiert. Diese Ausgrenzung werden wir nicht hinnehmen.“

Aus diesem Grund ruft der AStA der Universität Hannover zur Teilnahme an der Gegenkundgebung am 19.09.2014 (Heute) ab 11 Uhr auf.

AStA geschlossen

In der Woche vom 08.-12. September hat der AStA geschlossen. Die Sitzung am Mittwoch sowie die Sprechstunden der Referent_innen und SB-Stellen entfallen entsprechend. Ab der darauf folgenden Woche sind wir jedoch zu den gewohnten Zeiten wieder für euch da.

 

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Sprechzeiten der neuen Hochschul- und Studienberatung

Moin liebe Studierende,

wir, dass sind Manda, Niklas, Kristian, Crille und Dominique, sind zusammen die Hochschulstudienberatung des AStA. Wenn Ihr Fragen, Zweifel oder Probleme mit eurem Studium habt, dann stehen wir euch gerne beratend zur Seite, z.B bei:

  • Prüfungsproblemen
  • Studiengangswechsel
  • Probleme mit dem Prüfungsamt/ Immatrikulationsamt
  • Stress mit Lehrpersonen
  • Exmatrikulation

Kommt gerne zu uns, wenn Ihr euch ungerecht behandelt fühlt, denn ihr müsst euch nicht alles gefallen lassen! Fühlt euch nicht allein gelassen mit euren Problemen, wir werden versuchen zusammen eine Lösung zu finden.

Sprechzeiten:
während der Semesterferien: Mo-Do 13:00Uhr- 16:00Uhr
in der Vorlesungszeit: Mo-Mi 14.00Uhr- 18:00Uhr, Do 10:00Uhr-14:00Uhr

Mail: studienberatung@asta-hannover.de

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Antisemitische Gewalt bei Demo in Hannover

Letzten Sonntag sind in Hannover tausende Menschen unter dem Motto „Demo for Palestine” auf die Straße gegangen. Eine kleine Gruppe startete spontan eine Gegenkundgebung um ein Zeichen gegen den Judenhass der „Pro-palästinensischen Demo“ zu setzen.

Grund für die spontane Kundgebung waren Holocaust-Relativierungen (Schilder auf der Demo), islamistische Flaggen, “Kindermörder Israel”-Rufe sowie Schilder mit durchgestrichenen Davidsternen. Kurze Zeit nachdem die Gruppe eine Israelfahne entrollte, kam es zu einem gewalttätigen Übergriff durch Teilnehmer der „Demo for Palestine“, bei dem eine Person verletzt wurde.

Es ist völlig legitim zum Nahostkonflikt und zur aktuellen Situation in Israel und Gaza unterschiedliche Haltungen zu haben und diese in Demonstrationen kund zu tun. Es ist aber völlig inakzeptabel, wenn es bei diesen Demonstrationen zu Antisemitismus und Gewalt kommt.

Es darf nicht soweit kommen, dass eine Israelfahne oder ein Davidstern in der Öffentlichkeit als Provokation wahrgenommen werden, dass legitimer Protest angesichts antisemitischer Parolen angegriffen wird.

Weitere Informationen zu dem Angriff auf der Webseite von Sven-Christian Kindler, Mitglied des Bundestags.

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Pressemitteilung: EU-Gerichtshof: Ausweisungspraxis deutscher Behörden ist rechtswidrig

Am 17. Juli 2014 entschied der EU-Gerichtshof, dass die Abschiebehaft in regulären Gefängnissen rechtswidrig ist – die bevorstehende Abschiebung ist kein Verbrechen und darf daher auch nicht als solches behandelt werden. Damit ist belegt, dass die seit Jahren übliche Praxis deutscher Behörden bei Abschiebungen gegen internationales Recht verstößt. PRO ASYL fordert nun die sofortige Freilassung aller Gefangenen. Auch der am 12. Juni 2014 nach Italien abgeschobene Salah A. wurde, bis zu seiner Zwangsausreise, 15 Tage in der JVA-Langenhagen untergebracht.

Der sudanesische Flüchtling, Salah A., wurde am 26. Mai 2014 im Sozialamt Hildesheim verhaftet und in die JVA-Langenhagen verbracht. Ihm wurde vorgeworfen, sich der Abschiebung am dafür vorgesehenen Termin, wenige Tage zuvor, an seinem Wohnort entzogen zu haben. Verschiedenen Zeugenaussagen zur Folge, hielt Salah sich jedoch zum vorgegebenen Zeitpunkt am angegebenen Ort auf. Die zuständigen Beamten erschienen jedoch nicht.

In der Haft trat Salah in Hungerstreik, sein Anwalt Paulo Dias klagte erfolglos vor dem Verwaltungs- und Amtsgericht Hildesheim gegen den unrechtmäßigen Freiheitsentzug. Auch die Bemühungen, den Fall an das Amtsgericht Hannover zu übertragen, scheiterten. Ein Eilantrag an das Bundesverfassungsgericht vom 11. Juni wurde am 12. Juni zwar angenommen, jedoch war es Salah A. nicht möglich, diesen Antrag anzunehmen, da er bereits um fünf Uhr morgens aus der JVA Langenhagen abgeholt und zu seinem Abflug nach Frankfurt gebracht wurde.

Nach dem Urteil des EUGH erklärte nun auch das Verwaltungsgericht Hildesheim die Unterbringung für rechtswidrig. Aus Protest gegen die Abschiebung, traten am 12. Juni 28 weitere Geflüchtete, im Protestcamp am Weißekreuzplatz, ebenfalls in einen 48-stündigen Hungerstreik. Zweifelhaft bleibt auch die Abschiebung nach Rom: Viele deutsche Gerichte sehen inzwischen von einer Abschiebung nach Italien ab, da die Zustände für Geflüchtete dort untragbar sind. Sie sind dort akut von Obdachlosigkeit und Verelendung bedroht. Einem Großteil der Protestierenden im Camp droht nach wie vor das gleiche Schicksal.

Der Sachbearbeiter Anti-Rassismus des AStA der Uni Hannover, Bodo Steffen, schließt sich den Forderungen von PRO ASYL an: „Geflüchtete, die in vielen Fällen ohnehin bereits traumatisiert sind, bis zu ihrer endgültigen Abschiebung in Gefängnissen unterzubringen, ist unmenschlich und mit dem Grundgesetz nicht zu vereinbaren.“ Die Behörden täten gut daran, die Gefangenen sofort freizulassen. „Außerdem müssen die Betroffenen für den ungerechtfertigten Freiheitsentzug angemessen entschädigt werden.“

Eine Abschiebung nach Italien scheint unter den gegebenen Umständen ebenfalls untragbar. „Die zuständigen Behörden sollten sich ein umfassendes Bild von den Zuständen in Italien machen, bevor sie derartig schwerwiegende Entscheidungen treffen.“

Für Rückfragen steht Ihnen Bodo Steffen unter der E-Mail Adresse antira [at] asta-hannover.de zur Verfügung.