Umfrage: Bike-Sharing an der Uni Hannover

Der AStA möchte die Mobilität der Studierenden mit einem Fahrradverleihsystem (Bike-Sharing) erweitern. Beim Bike-Sharing werden feste Stationen in der Stadt/an der Uni eingerichtet, an denen mehrere Fahrräder stehen, die ausgeliehen werden können. Die Umfrage wird dem Studentischen Rat als Entscheidungshilfe dienen, ob er ein Bike-Sharing-System für die Uni Hannover umsetzt.

Hier ist der Link zur Umfrage. Um an der Umfrage teilzunehmen, müsst ihr in Stud.IP eingeloggt sein!

Beim Bike-Sharing werden feste Stationen in der Stadt/an der Uni eingerichtet, an denen mehrere Fahrräder stehen, die ausgeliehen werden können. Mit dem Fahrrad fährt man zur nächsten gewünschten Station und gibt es wieder ab. Wir setzen uns für ein Fahrradverleihsystem ein, mit Stationen an den wichtigsten Uni-Standorten (z.B. Conti-Campus, Hauptmensa, ,…), am Hauptbahnhof und weiteren Standorten in der Stadt (z.B. Küchengarten, Lister Platz und Maschsee,…).

Studierende hätten den Vorteil, dass sie nach einer Registrierung die Fahrräder für 30 min (pro Buchung) kostenlos nutzen könnten, danach fallen Nutzungsgebühren an. Innerhalb von 30 min ist die Strecke zwischen zwei Stationen problemlos zurücklegbar. Ein weiterer Vorteil: In allen Städten, in denen das jeweilige Unternehmen Bike-Sharing anbietet, können die Räder ebenfalls kostenlos genutzt werden.

Ein Angebot mit 21 Standorten (pro Standort ca. 10 Fahrräder) in der Stadt würde bei rund 2,00 Euro pro Studierenden/Semester betragen. Je nach Ausbau des Systems erhöht sich der Preis, z.B. auf 2,50 Euro pro Studierenden/Semester bei 27 Standorten. Ein größer ausgebautes System hat den Vorteil, dass mehr Fahrräder (evtl. auch Lastenfahrräder) und Standorte verfügbar sind. Die Umfrage wird dem Studentischen Rat als Entscheidungshilfe dienen, ob er ein Bike-Sharing-System für die Uni Hannover umsetzt.

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Der Allgemeine Studierendenausschuss der Uni Hannover veröffentlicht den “Karriereratgeber Wissenschaft”.

Kostenlose Broschüre gibt Tipps zur Karriereplanung.

Hannover, Februar 2015 – Der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Hannover hat den „Karriereratgeber Wissenschaft” in zweiter Auflage veröffentlicht. Der Ratgeber gibt Studieninteressierten erste Anhaltspunkte bezüglich der Wahl des Faches und des Studienortes, zeigt Wege zur Karriereplanung während des Studiums und gibt Studierenden konkrete Tipps an die Hand. Der „Karriereratgeber Wissenschaft” kann kostenfrei über den AStA der Universität Hannover bezogen werden und wird an verschiedenen Standorten der Universität Hannover ausgelegt.

Nur wenige schlagen diesen Weg ein, und die wenigsten haben am Ende Erfolg – die Laufbahn an der Universität erscheint immer wieder als das sprichwörtliche Buch mit den sieben Siegeln: „Vitamin B“, Fachkompetenz, Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Selbstdisziplin und Vertrauenswürdigkeit bilden die Spitzenreiter unter den „Soft Skills“ oder Schlüsselqualifikationen, die den raschen Aufstieg auf dem Arbeitsmarkt garantieren sollen. So oder ähnlich suggerieren es die regulären Ratgeber, Mentoring-Programme und Workshops. Dennoch scheitern die meisten Absolventinnen und Absolventen an einer Karriere in Wissenschaft und Forschung unabhängig von ihrer Qualifikation oder Begabung. Wenn es ihnen möglich ist, streben junge Talente heute bevorzugt nach Positionen in Lehramt oder Wirtschaft, anstatt sich in einer langwierigen Prozedur mit geringsten Erfolgsaussichten zu verausgaben. Auf diese Weise jedoch geht den Universitäten zugleich der größte Teil des vielversprechenden Nachwuchses verloren. An dieser Stelle mag der „Karriereratgeber Wissenschaft“ als hilfreiche Anregung für die Planung einer wissenschaftlichen Laufbahn dienen.

Der “Karriereratgeber Wissenschaft” behandelt dabei nicht nur das Bachelor- und Masterstudium, sondern auch die Promotionszeit und die Postdoc-Phase. „Als Studierendenvertretung kennen wir natürlich die Ängste der Studierenden, wenn Sie an die Zeit nach ihrem Abschluss denken”, erläutert Lisa Dopke, Referentin für Fachschaften und Hochschulpolitik. „Diesen Studierenden wollten wir etwas an die Hand geben, um ihr Studium von Beginn an zielorientiert und effektiv gestalten zu können.”

In der Wissenschaft Karriere zu machen erweist sich in Zeiten des Wissenschaftlichen Zeitarbeitsgesetzes bekanntermaßen als äußerst schwierig”, ergänzt Anna Rößler, Referentin für Presse und Öffentlichkeit. „Gerade deshalb bedarf es eines klaren Leitfadens zur Organisation des Studiums, der Tipps über Modulkataloge hinaus gibt.”

Der „Karriereratgeber Wissenschaft” will genau das sein: ein klarer Leitfaden. Übersichtlich strukturiert und die studentischen Interessen und Fragen im Blick, besticht der Karriereratgeber auch mit seinen deutlichen Formulierungen und seiner verständlichen Sprache.

Er liegt nun in der zweiten Auflage mit einigen Grußwörtern bildungspolitischer Sprecher und Sprecherinnen auf Landes- und Bundesebene vor und kann kostenlos über den AStA der Uni Hannover bezogen werden.

Sprechzeiten der Kassenwarts

Die nächsten Sprechzeiten des Kassenwarts sind wie folgt:

1) Donnerstag, 09. April 10-12 Uhr
2) Dienstag, 14. April 14-16 Uhr
3) Donnerstag, 16 Aprl 16-18 Uhr
4) Dienstag, 21. April 10-12 Uhr
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Pressemitteilung: Tageskonferenz zu Drohnenforschung an der Leibniz-Universität Hannover am 21. März

2013 erhielt die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover bundesweit die meisten Mittel für wehrtechnische Forschung aus dem Haushalt des Bundesverteidigungsministeriums. Seit dem Jahr 2000 erhielt sie Drittmittel in Höhe von fast elf Mio. Euro für 35 sicherheitstechnische und militärische Forschungsprojekte, von denen 26 als “vertraulich” eingestuft wurden. An einzelnen Instituten hängt ein relevanter Anteil der Stellen von den Drittmitteln aus dem Verteidigungsministerium ab. Bei vielen dieser Projekte geht es um Fernerkundung, künstliche Intelligenz und Bilderkennung – Technologien, die sowohl in der zivilen Videoüberwachung, wie in militärischen Drohnen zur Anwendung kommen.

“Hannover ist dabei kein Einzelfall”, so Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung e.V., die am Samstag, den 21.3.2015, gemeinsam mit dem AStA eine Tagung zur Drohnenforschung an der Universität veranstaltet. “Fast an jeder deutschen Universität forschen etwa Informatiker_innen an Fragen der Bilderkennung, Mathematiker_innen und Nachrichtentechniker_innen an der verschlüsselten Übertragung von Daten, biologische und psychologische Institute sind an Projekten zur Steuerung, Überwachung und Selbstorganisation von Drohnenschwärmen beteiligt”, so Marischka. Selten jedoch sei über die Projekte so viel bekannt und die Beteiligung des Militärs so offensichtlich, wie in Hannover.

Dies sei ein guter Anlass, um über die Militarisierung von Forschung und Lehre, wie auch über die Entwicklung von Überwachungstechnologien an deutschen Hochschulen zu diskutieren, meint auch Martin Kirsch, Sachbearbeiter Zivilklausel des AStA der Uni Hannover. “Drohnen und künstliche Intelligenz gelten als Paradebeispiel für sogenannte Dual Use-Technologien, die sowohl zivil, wie auch militärisch eingesetzt werden können. Zugleich sind auch viele zivile Anwendungsfelder, etwa bei der Flüchtlingsabwehr, hochgradig problematisch. Wir wollen die Frage, an was hier geforscht wird, deshalb nicht allein den Drittmittelgebenden überlassen, sondern hierzu eine breite Diskussion an der Uni und in der Gesellschaft ermöglichen”, so Kirsch.

Der Kongress beginnt am Samstag um 14:00 Uhr im Institut für Soziologie (Schneiderberg 50, 4. Stock) mit einem Beitrag von Matthias Monroy zu zivilen Einsatzfeldern von Drohnen. Im Anschluss wird der Mathematiker Thomas Gruber über zivile und militärische Anwendungsgebiete der künstlichen Intelligenz und künstlicher neuronaler Netze berichten. Nach kurzen Inputs zur Einführung einer Zivilklausel in Bremen und der bundesweiten Drohnenforschung, wird abschließend Elsa Rassbach über die Aktivitäten der Anti-Drohnen-Bewegung in den USA, Großbritannien und Deutschland berichten. Das ausführliche Programm findet sich unter: http://www.imi-online.de/2015/03/12/drohnen-forschung-ueberwachung-krieg/

Mit freundlichen Grüßen,

Christoph Marischka (Informationsstelle Militarisierung e.V.)

Martin Kirsch (Sachbearbeiter Zivilklausel des AStA der Leibniz Universität Hannover)