Findungsphasentermine

Die Termine für die Findungsphase in der folgenden Woche sind:

Dienstag, 27.1., 18 Uhr – AStA Sitzungszimmer.

Donnerstag, 29.1., 18 Uhr – AStA Sitzungszimmer.

 

Wenn jemand Lust hat zu kommen, da aber nicht kann, soll er_sie mir bitte eine Mail schreiben: fachschaften[at]asta-hannover.de

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Ergebnisse zur Wahl der Ausländer_innensprecher_innen 2015

Die Wahl der Ausländer_innensprecher_innen ist ausgezählt. Hier sind die ausführlichen Ergebnisse :
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Listen                                                                                       | Stimmen | Gewählte |
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Liste 1 : “Studentische Freude”                                               |      58       |        1       |
Liste 2 : “Internationale Assoziation”                                       |      59       |        1       |
Liste 3 : “Interkulturelle Integration”                                         |      34       |        0       |
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Kandidat_innen                                                                        | Stimmen |
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Liste 1 : “Studentische Freude”                                               |                 |
1. Bhouri, Mhamed                                                                |       40      |
2. Kachalachheb, Sarra                                                           |       18      |
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Liste 2 : “Internationale Assoziation”                                       |                 |
1. Khomych, Tetiana                                                             |       30      |
2. Kruszona, Karolina                                                              |       29      |
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Liste 3 : “Interkulturelle Integration”                                         |                 |
1. Burbukina, Nadezda                                                            |       21      |
2. Beskrovna, Kateryna                                                           |       13      |
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Enthaltungen                                                                            |       16      |
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Gesamt                                                                                    |      167     |

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Somit sind Tetiana Khomych und Mhamed Bhouri die gewählten Ausländer_innensprecher_innen für die Amtsperiode vom 01.04.2015 bis zum 31.03.2016.

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AStA-Findungsphase 2015

Neben der StuRa-, der Fachschaftsräte-, der Senats- und der Fakultätsräte- gibt es jedes Jahr auch eine AStA-Wahl. Diese findet zu Beginn der neuen Legis- laturperiode (meist April/Mai) im Studentischen Rat statt. Deshalb werden auch dieses Jahr für den AStA Kandidat_innen (i.d.R. AStA-Referent_innen genannt) gesucht, die sich für die Studierendenschaft einsetzen wollen.

Die Aufgabenbereiche sind vielfältig: Neben den eher administrativen Aufgaben wie Finanzen, Kasse und Semesterticket gilt es politische oder Vernetzungsarbeit zu leisten. Im aktuellen AStA gibt es zum Beispiel folgende Referate: „Fachschaften & Hochschulpolitik Innen“, „Presse und Öffentlichkeit“, „Hochschulpolitik Außen“, „Ausländer_innen“, „Soziales“, „Politische Bildung“, „Studium und Kultur“ „Kasse“ sowie „Finanzen“. Es sind natürlich auch andere Referatsaufteilungen oder neue Arbeitsbereiche möglich. Was der AStA genau macht, hängt maßgeblich von den Studierenden ab, die sich für die AStA-Tätigkeit interessieren.

Wo deine Interessen liegen und was davon in die AStA-Arbeit einfließen kann, wird sich in der AStA-Findungsphase herausstellen. Auch wenn du meinst, nicht genügend Zeit zu haben oder noch keine (genauen) Vorstellungen von der AStA-Arbeit hast, kannst du dich einbringen, denn Referate können auch von mehreren Studierenden bearbeitet werden. Außerdem kannst du dich auch auf Sachbearbeiter_innen-Stellen, welche etwas später gewählt werden, bewerben.

Während der Findungsphase stellt der aktuelle AStA seine Tätigkeitsbereiche vor und führt interessierte Studierende in das AStA-Universum ein. Hierzu möchten wir möglichst viele Studierende ansprechen und einladen. Auch du kannst ein Teil des Teams werden und neben der Arbeit auch eine schöne Zeit im AStA verbringen, Erfahrungen sammeln, Leute kennenlernen und Spaß haben.

Die Findungsphase beginnt im Januar, in der Woche nach den Uni-Wahlen. Die ersten beiden Treffen finden am Montag, den 19.01.2015 um 18:00 Uhr, und am Donnerstag, den 22.01.2015 um 18:00 Uhr, im Sitzungszimmer des AStA statt. Falls du zu diesen Zeiten nicht kannst oder erst später dazustoßen möchtest (beispielsweise Klausuren-bedingt), melde dich gerne bei Lisa, unserer aktuellen Referentin für Fachschaften & Hochschulpolitik Innen: fachschaften [at] asta-hannover.de.

Nicht nur in dieser Zeit stehen dir die Referent_innen für Fragen zur Verfügung. Gerne kannst du auch so während unserer Öffnungszeiten vorbeikommen, dich an der jeden Mittwoch stattfindenden AStA-Sitzung (15 Uhr im AStA) beteiligen oder dir die Sitzungen des Studentischen Rates anschauen. Die Termine der StuRa-Sitzungen kannst du gerne im AStA erfragen.

Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen?
Vor allem solltest du keine Angst davor haben, die Dinge nicht gleich am Anfang zu durchschauen. Das ging allen so und disqualifiziert dich auf keinen Fall für die Mitarbeit im AStA. Gut wäre es, wenn du dich informiert hast, was der StuRa ist, und dir eine der nächsten StuRa-Sitzungen anguckst (einen Mittwoch im Monat, 19:00 Uhr). Auch eine erste Recherche über den AStA ist auf jeden Fall nicht verkehrt (www.asta-hannover.de). Wichtig ist, dass du an der LUH immatrikuliert bist und Lust hast, dich hochschulpolitisch zu engagieren.

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Laudatio zur Vergabe des Preises für exzellente Lehre

…an der Leibniz Universität Hannover während des Neujahrsempfang der Universität am 09.01.2015
Die Laudatio hielt Tamara Bieberstein, Fachrat Pflanzen- und Biotechnologie.


Der 7. Preis für exzellente Lehre geht an Prof. Christian Werthmann. Ich möchte ihn ganz herzlich dazu beglückwünschen. Mit der Auszeichnung sollen vor allem folgende Aspekte gewürdigt werden.

Er ist ein sehr engagierter und fairer Lehrender, steht im ständigen Kontakt mit den Studierenden und ist offen für ihre verschiedensten Anliegen. Auch formuliert er seine Leistungsanforderungen klar und transparent. Vor allem aber ist es ihm wichtig, die Studierenden auf ihr späteres Berufsleben vorzubereiten und ihnen Horizonte zu eröffnen und zu erweitern. Dies spiegelt sich in den verschiedensten, von ihm unterstützten Projekten wieder. So hat er neben Exkursionen nach Barcelona und Paris auch ein, von Studierenden selbst initiiertes, Projekt unterstützt, dass auch eine Reise nach Sao Paulo/ Brasilien beinhaltete. Interdisziplinäres Arbeiten ins Studium zu bringen, wie das Zusammenwirken von Bereichen der Architektur, Städteplanung, Umweltplanung oder auch der Ingenieurbiologie,in den Vordergrund zu stellen, sind bei ihm üblich. Auch wird durch ihn die Teamfähigkeit seiner Studierenden gefördert, indem er viel in Gruppenarbeiten arbeiten lässt und den Austausch der Studierenden untereinander vorantreibt. Weitere Vorbereitungen auf den Arbeitsalltag geschehen durch Vorlesungen in englischer Sprache sowie durch das Einbeziehen von nationalen und internationalen Gastdozierenden.

Exzellente Lehre – ein großer Begriff! – Doch was verbirgt sich hinter ihm? Kritik und Reflektion? – Interaktion? – Persönlichkeit?
Zur Beantwortung dieser Fragen hat ein Vorgänger von Prof Christian Werthmann, Dr. Mark Feuerle, einen Vortrag gehalten, der den Ursprung der Universität als ein Ideal der Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden betrachtet, als Kommiliton_innen. Zitat:
“– also Mitstreiter –, ein Wort, das noch genutzt, dessen eigentlicher Geist aber oft vergessen wird. Viele Dozenten wissen gar nicht mehr, dass sich das Wort Commilitonen auch auf sie selbst bezieht.” – Zitat ende. Hierin aber begründet sich Feuerle zu Folge der bis heute an der Uni übliche Verzicht auf alle akademischen Grade bei der Anrede.
Das Gemeinsame fand seinen Niederschlag unter anderem in der Mensa beim gemeinsamen Essen – oder dem gemeinsamen Kneipenabend, wie er machmal noch in der Destille gepflegt wird – oder auch in den c.t./s.t.-Regelungen. Aber das können Sie selbst nachlesen. Der Vortrag ist auf der Unihomepage veröffentlicht worden und per Google auch leicht zu finden.
Herrn Wertmann gingen 6 andere Preisträger und Preisträgerinnen voraus. Den Blick in die Methoden und Praxen, die bei den sieben gewürdigt wurden, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

Da finden wir zum einen:
· Besondere Förderung des Studienerfolgs der Studierenden durch vielfältige Maßnahmen wie Selbsteinschätzungstests, Schlüsselkompetenzen, Tutorenschulung
· Einsatz vielfältiger Medien und Entwicklung innovativer Lehrangebote
· Förderung der projektorientierten Arbeit, sowie Verknüpfung von Theorie und Praxis
· Umfassender Medieneinsatz sowohl zur Motivation der Studierenden als auch zur Kommunikation mit den Studierenden. Und auch so: Besondere Fähigkeiten zur Motivation der Studierenden
· Zusammenarbeit mit Personen aus der Berufspraxis und internationale Orientierung
darüber hinaus:
· Engagierte Mitwirkung in universitären Gremien und Beteiligung an der Studiengangsentwicklung
aber auch:
· Ausarbeitung eines sehr guten Skripts zur Übung.
· Umfassende Beratung der Studierenden
· Sehr gute Lehrveranstaltungsbewertungen durch die Studierenden.
· Besondere Studierendenzentrierung der Lehre

Entschuldigen Sie diese vermeintlich monotone Aufzählung, aber sie ist nötig um deutlich zu machen, was gemeinhin für gute Lehre gehalten wird. Es finden sich Dinge, die in der Lehre selbstverständlich sein müssten, wie der Einsatz vielfältiger Medien. Es finden sich auch Dinge, die den Mitgliedern der Universitäten qua Gesetz vorgeschrieben sind – zum Beispiel die Gremientätigkeit. Was aber die “besondere Studierendenzentrierung der Lehre” bedeuten soll, ist mir nicht ganz klar.

Für mich macht exzellente Lehre noch viel mehr aus:*
Was machen Sie als Dozierende? Betrachten Sie die Lehre als Bereicherung Ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit? Oder als ein der Wissenschaft entgegengesetztes Pendant, das allein aufgrund der Lehrverpflichtung ein notwendiges Übel ist?
Stellen Sie unsere neuen Ergebnisse und Theorien zur freien Diskussion in den Raum – zumindest in den fortgeschrittenen Seminaren?
Versuchen Sie, Studierende nicht nach einem Schema, sondern ganz individuell zu fördern, neigungsorientiert und den jeweiligen Begabungen entsprechend?
Nehmen Sie sich in den Sprechstunden – aber auch abseits dieser – genügend Zeit, um zuzuhören, bevor Sie Antworten geben, die Sie hunderten Anderen schon vorher gegeben haben?
Erklären Sie jenen in Prüfungen durchgefallenen Studierenden die Gründe für das Nichtbestehen – und hören Sie sich an, was diejenigen dazu zu sagen haben?
Verstehen Sie hohe Durchfallquoten als Zeichen Ihres eigenen didaktischen Versagens oder nur als Qualitätsmerkmal Ihrer Studiengänge?
Hören Sie sich auch die zum Teil ganz persönlichen Probleme der Studierenden von Krankheit, Finanznot oder familiären Schwierigkeiten an, um für den Studienverlauf dennoch für die/den Einzelne_n das Beste zu erreichen – oder delegieren Sie diese Probleme mit einem Achselzucken und dem Verweis, Sie seien eben nicht zuständig, an die Psychologisch Therapeutische Beratung, kurz ptb, wo sich dann das technische Personal der Dinge annimmt?
Fragen Sie denn danach, wenn ein Student, der immer engagiert und aufgeweckt wirkte, plötzlich verändert ist oder immer seltener in die Seminare kommt?

Wenn Sie diese Fragen mit “Ja” beantworten können, und das auch der Wahrheit entspricht, könnten meiner Meinung nach auch Sie den Preis bekommen haben und Herr Werthmann bekam ihn nur Aufgrund des von der Studierendenschaft immer wieder kritisierten Auswahlverfahrens.
Nichts desto trotz freue ich mich für meine Kommilitonen und Kommilitoninnen, die bei Herrn Wertmann studieren, dass wir ihn für die Universität Hannover gewinnen konnten!

Die vorher kontrollierte Rede wurde jetzt gehalten. Gestatten sie mir nun eine persönliche Bemerkung: Dadurch dass der Preis erneut an einen Professor ging, hat er für mich einen faden Nachgeschmack! Zum einen fungiert der Preis als Motivation, die den Professoren und Professorinnen eigene eigentlich leistungsunabhängige Vergütung mit exzellenter Lehre zu füllen. Damit bestätigt die Universität Hannover, dass exzellente Lehre apriori nicht Teil der Professur ist. Zum anderen wird die Chance vertan, einen Angehörigen, oder eine Angehörige des Mittelbaus mit der Verleihung dieses Preises Chancen zu eröffnen, ebenfalls berufen zu werden. Denn sicherlich kann davon ausgegangen werden, dass die Berufungskommission sich auch aufgrund der zahlreichen Preise von Herrn Werthmann für ihn entschied. Deshalb fordere ich in Ergänzung zu der bisher von der Studierendenschaft hervorgebrachten Kritik am Auswahlverfahren, Professoren und Professorinnen zukünftig grundsätzlich von der Nominierung auszuschließen und die Auswahl dem StuRa zu überlassen.
Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit!
Alles Gute!
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*die Fragen sind ebenfalls dem Vortrag von Herrn Feuerle entnommen.
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Infos zur Semesterticketurabstimmung 2015

Im Rahmen der Uniwahlen vom 13. bis 15. Januar 2015 findet auch in diesem Jahr wieder eine Urabstimmung zum Semesterticket statt. Das Ergebnis ist eine Empfehlung an den Studentischen Rat, der über den Umfang des Semestertickets ab dem Wintersemester 2015/16 entscheidet.

Zur Abstimmung stehen unten stehende Angebote. Der Umfang entspricht insgesamt dem aktuellen Semesterticket, den ihr als Semesterticketnetzplan oder Streckenliste abrufen könnt. Zusätzlich steht eine neue Strecke des Cantus zwischen Göttingen und Kassel zu Abstimmung.

GVH             122,40 €
DB Regio        WiSe: 26,20 € SoSe 26,00 €
erixx           WiSe: 13,86 € SoSe 13,95 €
EVB Elbe/Weser    0,54 €
NordWestBahn     15,80 €
metronom        WiSe: 27,26 € SoSe 29,94 €
WestfalenBahn   WiSe:  2,69 € SoSe  4,19 €
Cantus            3,50 €

Wichtige Hinweise:
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 übernehmen metronom und WestfalenBahn mehrere Strecken, die bislang von DB Regio betrieben werden.

Zusätzlich zum bestehenden Netz übernimmt metronom mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 von DB Regio das Elektro-Netz Niedersachsen Ost mit den Verbindungen:

  • Hannover – Wolfsburg
  • Wolfsburg – Braunschweig – Hildesheim

Zusätzlich zum bestehenden Netz übernimmt die WestfalenBahn mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 von DB Regio das Emsland- und Mittelland-Netz mit den Verbindungen:

  • Emden – Leer – Rheine
  • Rheine – Osnabrück – Minden – Hannover – Braunschweig
  • Bielefeld – Minden – Hannover – Braunschweig

Erstmalig zur Abstimmung steht die Verbindung des Cantus zwischen Göttingen und Kassel-Hauptbahnhof sowie RegioTram zwischen Kassel-Hauptbahnhof und Kassel-Wilhelmshöhe.

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AStA der LUH unterstützt Proteste der Geflüchteten am Weißekreuzplatz

In der vergangenen Woche gab es einen Brand in dem, seit Mai bestehenden, Protestcamp von Geflüchteten am Weißekreuzplatz. Dabei wurden zwei Zelte samt Mobiliar vollständig zerstört und einige persönliche Gegenstände der Geflüchteten vernichtet. Einer der Protestierenden wurde zudem verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Ermittler*innen gehen von Brandstiftung aus. Aus diesem Anlass wollen die Geflüchteten am Samstag den 20.12.2014 um 13h erneut mit einer Demonstration auf ihr Anliegen aufmerksam machen. [1] Der Allgemeine Studierendenaussschuss der Leibniz Universität Hannover unterstützt diese Proteste.

Das Protestcamp ist von Anfang an vielen ein Dorn im Auge. Aktuell ist dabei in der gesamten Bundesrepublik zu beobachten, dass sich die Ablehnung gegenüber Geflüchteten verschärft. Wöchentlich gehen Zehntausende bundesweit gegen die angeblich „drohende Überfremdung“ auf die Straße. Bereits einen Tag später kam es zu einem weiteren Brandanschlag in Varrel, auf geplante Unterkünfte für Geflüchtete. Rechtsradikale Parolen und Hakenkreuz-Schmierereien am Tatort lassen auf einen eindeutig rassistisch motivierten Hintergrund schließen.

Getragen von dieser Stimmungslage in der Bevölkerung ist es wahrscheinlich, dass es sich auch in Hannover um einen rassistisch motivierten Anschlag gehandelt hat. „Dieser Anschlag reiht sich ein in eine starke Zunahme von An- und Übergriffen in 2014, sowie eine Unzahl von Protesten gegen Menschen die zu uns kommen um Schutz zu suchen. [2]“, sagt Bodo Steffen, Antirassismus Sachbearbeiter des AStA.

Wozu eine solche Stimmungslage in der Bevölkerung führen kann, haben wir Anfang der 90er Jahre zuletzt erlebt. Damals entluden sich, von der politischen Zuwanderungs-Debatte befeuerte Existenzängste der Bevölkerung in einer Serie von Anschlägen.“ so Bodo Steffen. Und weiter:

Aktuell ist das Klima in Deutschland günstig für Rassist*innen. In Zeiten der Krise bangt die bürgerliche Mittelschicht um den Verlust ihrer Privilegien, Ultra-Konservative in Politik und Medien greifen diese Stimmung auf und gehen auf Stimmenfang.“

Die Antifa-Sachbearbeiterin des AStA ergänzt: „Dadurch fühlen sich Rechtsradikale und Neonazis in ihrer Haltung und ihrem Handeln bestätigt. Wir werden nicht zulassen, dass sich solche Szenarien, wie wir sie zuletzt beispielsweise in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen erlebt haben, wiederholen können!“

Der AStA fordert daher alle Studierenden auf, sich mit den Geflüchteten zu solidarisieren und der sich erneut anbahnenden Pogromstimmung in Deutschland ein deutliches Zeichen entgegen zu setzen. Außerdem werden dringend Geld- und Sachspenden benötigt. Gelegenheit für beides bietet sich am Samstag, den 20. Dezember 2014 um 13.00 Uhr am Weißekreuzplatz in Hannover. Die Demonstration soll von dort aus durch die Innenstadt ziehen.

[1] https://www.facebook.com/events/1566982350181812/?fref=ts

[2] https://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldung/rechte-hetze-gegen-fluechtlinge-eine-chronik-der-gewalt-2014-03