Sprechzeiten der neuen Hochschul- und Studienberatung

Moin liebe Studierende,

wir, dass sind Manda, Niklas, Kristian, Crille und Dominique, sind zusammen die Hochschulstudienberatung des AStA. Wenn Ihr Fragen, Zweifel oder Probleme mit eurem Studium habt, dann stehen wir euch gerne beratend zur Seite, z.B bei:

  • Prüfungsproblemen
  • Studiengangswechsel
  • Probleme mit dem Prüfungsamt/ Immatrikulationsamt
  • Stress mit Lehrpersonen
  • Exmatrikulation

Kommt gerne zu uns, wenn Ihr euch ungerecht behandelt fühlt, denn ihr müsst euch nicht alles gefallen lassen! Fühlt euch nicht allein gelassen mit euren Problemen, wir werden versuchen zusammen eine Lösung zu finden.

Sprechzeiten:
während der Semesterferien: Mo-Do 13:00Uhr- 16:00Uhr
in der Vorlesungszeit: Mo-Mi 14.00Uhr- 18:00Uhr, Do 10:00Uhr-14:00Uhr

Mail: studienberatung@asta-hannover.de

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Antisemitische Gewalt bei Demo in Hannover

Letzten Sonntag sind in Hannover tausende Menschen unter dem Motto „Demo for Palestine” auf die Straße gegangen. Eine kleine Gruppe startete spontan eine Gegenkundgebung um ein Zeichen gegen den Judenhass der „Pro-palästinensischen Demo“ zu setzen.

Grund für die spontane Kundgebung waren Holocaust-Relativierungen (Schilder auf der Demo), islamistische Flaggen, “Kindermörder Israel”-Rufe sowie Schilder mit durchgestrichenen Davidsternen. Kurze Zeit nachdem die Gruppe eine Israelfahne entrollte, kam es zu einem gewalttätigen Übergriff durch Teilnehmer der „Demo for Palestine“, bei dem eine Person verletzt wurde.

Es ist völlig legitim zum Nahostkonflikt und zur aktuellen Situation in Israel und Gaza unterschiedliche Haltungen zu haben und diese in Demonstrationen kund zu tun. Es ist aber völlig inakzeptabel, wenn es bei diesen Demonstrationen zu Antisemitismus und Gewalt kommt.

Es darf nicht soweit kommen, dass eine Israelfahne oder ein Davidstern in der Öffentlichkeit als Provokation wahrgenommen werden, dass legitimer Protest angesichts antisemitischer Parolen angegriffen wird.

Weitere Informationen zu dem Angriff auf der Webseite von Sven-Christian Kindler, Mitglied des Bundestags.

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Pressemitteilung: EU-Gerichtshof: Ausweisungspraxis deutscher Behörden ist rechtswidrig

Am 17. Juli 2014 entschied der EU-Gerichtshof, dass die Abschiebehaft in regulären Gefängnissen rechtswidrig ist – die bevorstehende Abschiebung ist kein Verbrechen und darf daher auch nicht als solches behandelt werden. Damit ist belegt, dass die seit Jahren übliche Praxis deutscher Behörden bei Abschiebungen gegen internationales Recht verstößt. PRO ASYL fordert nun die sofortige Freilassung aller Gefangenen. Auch der am 12. Juni 2014 nach Italien abgeschobene Salah A. wurde, bis zu seiner Zwangsausreise, 15 Tage in der JVA-Langenhagen untergebracht.

Der sudanesische Flüchtling, Salah A., wurde am 26. Mai 2014 im Sozialamt Hildesheim verhaftet und in die JVA-Langenhagen verbracht. Ihm wurde vorgeworfen, sich der Abschiebung am dafür vorgesehenen Termin, wenige Tage zuvor, an seinem Wohnort entzogen zu haben. Verschiedenen Zeugenaussagen zur Folge, hielt Salah sich jedoch zum vorgegebenen Zeitpunkt am angegebenen Ort auf. Die zuständigen Beamten erschienen jedoch nicht.

In der Haft trat Salah in Hungerstreik, sein Anwalt Paulo Dias klagte erfolglos vor dem Verwaltungs- und Amtsgericht Hildesheim gegen den unrechtmäßigen Freiheitsentzug. Auch die Bemühungen, den Fall an das Amtsgericht Hannover zu übertragen, scheiterten. Ein Eilantrag an das Bundesverfassungsgericht vom 11. Juni wurde am 12. Juni zwar angenommen, jedoch war es Salah A. nicht möglich, diesen Antrag anzunehmen, da er bereits um fünf Uhr morgens aus der JVA Langenhagen abgeholt und zu seinem Abflug nach Frankfurt gebracht wurde.

Nach dem Urteil des EUGH erklärte nun auch das Verwaltungsgericht Hildesheim die Unterbringung für rechtswidrig. Aus Protest gegen die Abschiebung, traten am 12. Juni 28 weitere Geflüchtete, im Protestcamp am Weißekreuzplatz, ebenfalls in einen 48-stündigen Hungerstreik. Zweifelhaft bleibt auch die Abschiebung nach Rom: Viele deutsche Gerichte sehen inzwischen von einer Abschiebung nach Italien ab, da die Zustände für Geflüchtete dort untragbar sind. Sie sind dort akut von Obdachlosigkeit und Verelendung bedroht. Einem Großteil der Protestierenden im Camp droht nach wie vor das gleiche Schicksal.

Der Sachbearbeiter Anti-Rassismus des AStA der Uni Hannover, Bodo Steffen, schließt sich den Forderungen von PRO ASYL an: „Geflüchtete, die in vielen Fällen ohnehin bereits traumatisiert sind, bis zu ihrer endgültigen Abschiebung in Gefängnissen unterzubringen, ist unmenschlich und mit dem Grundgesetz nicht zu vereinbaren.“ Die Behörden täten gut daran, die Gefangenen sofort freizulassen. „Außerdem müssen die Betroffenen für den ungerechtfertigten Freiheitsentzug angemessen entschädigt werden.“

Eine Abschiebung nach Italien scheint unter den gegebenen Umständen ebenfalls untragbar. „Die zuständigen Behörden sollten sich ein umfassendes Bild von den Zuständen in Italien machen, bevor sie derartig schwerwiegende Entscheidungen treffen.“

Für Rückfragen steht Ihnen Bodo Steffen unter der E-Mail Adresse antira [at] asta-hannover.de zur Verfügung.

Pressemitteilung: AStA ruft zum gemeinsamen Grillen gegen die Mensaschließung auf

Der AStA der Universität Hannover ruft für morgen, den 16.07.2014 ab 11.00 Uhr zum gemeinsamen Grillen vor der Hauptmensa am Schneiderberg auf.

Hintergrund ist die Debatte um eine eventuelle Schließung der Mensa. Nachdem sich der Landesrechnungshof in seinem Jahresbericht vom 11.06.2014 für eine Schließung der Mensa ausgesprochen hatte, sollte nicht zeitnah mit den Umbaumaßnahmen begonnen werden, reagierte auch das Studentenwerk Hannover, welches die Mensa betreibt. Geschäftsführer Eberhard Hoffmann lies in einem Artikel der HAZ verlauten, dass für das jährliche Minus der Mensa hauptsächlich die Studierenden mit ihren Semesterbeiträgen aufkämen und sollte zeitnah nichts geschehen, sie sich nach Alternativen in der Nordstadt umschauen müssen.1 Ursprünglich war die Mensa für etwa 14.000 Essen pro Tag geplant worden, tatsächlich gehen aber seid Jahren nur ca. 2.400 Portionen über den Tisch. Ein Umbau würde ca. 24 Millionen Euro kosten, wer diese Summe bezahlen soll, darüber sind sich Universität, Studentenwerk und Land uneins.Die Mensa ist zentraler Versorgungsort für viele Studierende und Mitarbeitende der Universität. Gerade für Studierende, die acht oder mehr Stunden an der Uni verbringen müssen, ist eine kostengünstige, warme und ausgewogene Mahlzeit unabdingbar. Die Cafés und Bistros der Nordstadt können diese Versorgung nicht leisten. Zudem ist die Mensa für viele Studis und Mitarbeitende ein Ort, an dem sie sich treffen und über Studium und co austauschen können.“, erläutert Lisa Dopke, Referentin für Hochschulpolitik und Fachschaften im AStA der Uni Hannover. Das Land Niedersachsen muss endlich diesen Bedürfnissen Rechnung tragen und die Umbaukosten in voller Höhe übernehmen. Zudem ist das Problem seid langem bekannt und auch schon an das Land herangetragen worden.Wir fordern eine Beendigung der Debatten um die Schließung! Ein angemessenes Konzept für einen Umbau des Gebäudes als Mensa, Lern- und Lebensraum liegt bereits seit Jahren vor und steht auf der Bauprioritätenliste der Uni an erster Stelle. Während der Umbauphase könnte die Mensa sogar weiter in Betrieb bleiben. Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, ihrer Verantwortung nachzukommen und die nötigen Gelder bereit zu stellen. Es kann nicht sein, dass die Studierenden Fehlkalkulationen finanziell mit tragen müssen.“ bekräftigt Anna Rößler, Referentin für Presse und Öffentlichkeit im AStA der Universität Hannover.Mit dem Grillen wollen wir zeigen, dass wir Bedarf an Essen haben und dieser Bedarf nach einer Schließung bleiben wird. Dass wir vor der Mensa grillen bedeutet nicht, dass wir der Mensa Gewinn abspenstig machen und sie nur verstärkt rote Zahlen schreiben wird. Die Mensa macht so oder so pro Essen Verlust.“ so Lisa Dopke weiter.

1Siehe: http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Hauptmensa-der-Leibniz-Uni-ist-zu-gross-und-erwirtschaftet-hohe-Defiziteverlauten

Öffnungszeiten Vorlesungsfreie Zeit

Liebe Kommiliton_innen,

am Donnerstag den 17.07.2014 beginnt die Vorlesungsfreie Zeit. Deswegen haben wir reduzierte Öffnungszeiten: Mo-Do 10-16 Uhr, Fr 10-13 Uhr. In der KW 30 (21.-25. Juli) und der KW 37 (08.-12. September) haben wir zudem komplett geschlossen.

Die Sprechstunde des Kassenwarts findet am Dienstag, 10-12 Uhr und Donnerstag 14-16 Uhr statt.

Wir wünschen euch eine gute letzte Semesterwoche und eine erholsame Ferienzeit!

 

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Pressemitteilung: Statement des AStA der Universität Hannover zum Diskurs um Rüstungsforschung an der Hochschule

Der AStA der Universität Hannover reagiert mit Empörung auf die kürzlich bei einer Anfrage der Fraktion Die Linke im Bundestag herausgegebenen Informationen bezüglich der Ausgaben für Rüstungsforschung und die Zusammenarbeit der Universitäten – und ist dennoch nicht verwundert.
Laut eines in der Süddeutschen Zeitung erschienenen Berichts vom 07.07.14 hat sich das jährliche Auftragsvolumen für Rüstungsforschung seid 2010 mehr als verdoppelt. Von mehr als 390 Millionen Euro für mehr als 700 öffentliche Forschungsaufträge ist die Rede.  Die Leibniz Universität Hannover belege mit einem Anteil von mehr als 5,8 Millionen Euro unter den Hochschulen den Spitzenplatz.
Für den AStA sind zwar die Summen neu, die Zusammenarbeit einiger Wissenschaften mit der Rüstungsforschung stellt jedoch keine Überraschung dar. In den letzten Jahren hatte es bereits mehrmals solche Auskünfte gegeben. 2012 kam es dann seitens der Studierendenvertretung zu dem Versuch, auf struktureller Ebene etwas entgegenzusetzen. Eine neue Sachbearbeiter_innenstelle wurde im AStA geschaffen, welche sich seitdem mit den Möglichkeiten der Einrichtung einer Zivilklausel in der Grundordnung der Universität beschäftigt. Zudem gab es bereits 2012 einen Beschluss der studentischen Vollversammlung, in dem der Senat aufgefordert wurde eine solche Klausel einzurichten und sich für eine friedliche Forschung und Wissenschaft einzusetzen. (nachzulesen unter: http://www.asta-hannover.de/2012/11/12/ankundigung-der-studentischen-vollversammlung-am-21-11-2012/) 2013 bekräftigte die Vollversammlung erneut ihren Beschluss. Zwar wurde so eine Diskussion im Senat angeregt, Folgen blieben aber bislang weitestgehend aus. Zudem wurde auch eine Transparenzklausel gefordert, damit die Studierenden wissen, für was oder wen sie an der Uni forschen. Auch dies blieb bisher ohne Erfolg.
„Der AStA der Uni Hannover lehnt die Zusammenarbeit der Universität mit der Rüstungsforschung in Form von Drittmittelannahme grundsätzlich ab und verurteilt den Anstieg der Ausgaben und den Anstieg der Drittmittelannahme von der Rüstungsforschung seitens der Universität. Wissenschaft und Forschung sollten für eine friedliche und emanzipierte Gesellschaft eingesetzt werden, die Zusammenarbeit mit der Rüstungsforschung steht im Widerspruch dazu.“ teilt Anna Rößler, Referentin für Presse und Öffentlichkeit mit. Zudem stellt der aktuelle Umgang mit diesen Drittmitteln unserer Meinung nach in keiner Weise einen transparenten Prozess dar. Eine Diskussion gab es diesbezüglich bereits 2012 (siehe:https://www.taz.de/Spaerliche-Infos-zur-Ruestungsforschung/!105034/).
Wir deuten den Anstieg der Annahme der Drittmittel der Rüstungsforschung als ein Zeichen gegen unsere Bestrebungen für eine Verankerung einer Zivil- und Transparenzklausel in der Grundordnung der Universität. Es macht im Gegenteil sehr deutlich, welcher Stellenwert dem Anliegen einer friedlichen Universität beigemessen wird.“, so Rößler.
Der AStA der Universität Hannover wird sich im Rahmen der anstehenden Novellierung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG) für eine Verankerung einer Zivil- und Transparenzklausel einsetzen.

Sprechstundenausfall des Kassenreferenten

Liebe Studis,

leider muss heute kurzfristig krankheitsbedingt die Sprechstunde unseres Kassenreferenten ausfallen (Hier geht wohl ein fieser Magenvirus um…)
Ob seine Sprechstunde am Donnerstag stattfinden kann, können wir noch nicht genau sagen, wir werden euch aber hier auf dem Laufenden halten. Am besten ihr ruft kurz durch, bevor ihr wegen finanziellen Angelegenheiten zu uns kommt (0511/762 5061).

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Sprechstunde Kasse 24.06.2014

Aufgrund eines wichtigen Termins muss die Sprechstunde des Kassenwartes morgen kurzfristig um 90 Minuten verschoben werden. Sie findet also von 11:30 Uhr – 13:30 Uhr statt.

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Pressemitteilung: Massive Verschlechterungen der Studienqualität durch neue Musterprüfungsordnung zu befürchten

Am Mittwoch, den 18. Juni soll der Senat der Leibniz Universität Hannover (LUH) über die neue Musterprüfungsordnung entscheiden. Dort geht es auch darum, ob es einen Rücktritt von einer Prüfung durch Nichterscheinen gibt. Nach dem Entwurf der Arbeitsgemeinschaft „Prüfung“, die im Juli letzten Jahres vom Präsidium der LUH eingerichtet wurde, wäre dies der Fall. Allerdings fordern die Studiendekane der LUH eine Rücktrittfrist von einer Woche.

„Was sich unspektakulär anhört geht an die Substanz des Studiums“, sagt Frederik Pietschmann, Referent für Studium. „Mehrere Prüfungen in einer Woche sind eher die Regel als die Ausnahme. Dadurch ist es nicht möglich eine Woche im Voraus einzuschätzen, ob man ausreichend für eine Prüfung lernen kann. Durch das Bachelorstudium ist es aber auch nicht möglich weniger Prüfungen zu schreiben als vorgesehen.“

Durch diese Situation werden die Studierenden gezwungen auch Prüfungen wahrzunehmen, auf die sie nur unzureichend vorbereitet sind. Dies würde zu einer erhöhten Durchfallquote führen. „Die Studierenden würden sich in einer Zwickmühle befinden, die für viele einen Studienabbruch auf Grund von zu häufigem Nichtbestehen bedeuten würde“, erklärt Frederik Pietschmann weiter.

Der Gewinn für die universitäre Verwaltung hält sich dagegen in Grenzen. Die Räume müssen schon zu Beginn des Semesters für die Klausuren verplant werden. Bei einer Woche Rücktrittfrist würden deshalb keine zusätzlichen Kapazitäten geschaffen. Auch würde ein geringerer Personalaufwand bei der Klausurbeaufsichtigung durch ein Mehr an Korrekturkräften um ein vielfaches aufgehoben. Die häufigen Fehlversuche würden auch zu häufigeren arbeitsintensiven Nachprüfungen führen.

Fabian Voß, Sachbearbeiter akademische Gremien resümiert: „Es ist nicht ersichtlich was der Sinn dieser einwöchigen Rücktrittfrist sein soll. Es scheint als wollten die Studiendekane die Studierenden lediglich auf ein schnelles Studium verpflichten. Sie übersehen dabei aber die individuellen Schicksale, die dazu führen eine Prüfung kurzfristig nicht wahrzunehmen.“

Im Zuge der Protestes gegen die Einführung einer allgemeinen Rücktrittfrist von einer Woche gibt es eine Onlinepetition mit mehr als 2000 Unterschriften, eine Unterschriftenliste mit 520 Zeichnungen und eine Resolution die von derzeit 13 Fachschaften der LUH unterstützt wird.