Wahlzeitung 2015

Die Wahlzeitung ist heute in Druck gegangen. Wir möchten sie euch aber nicht vorenthalten, deshalb hier die PDF-Version!

Wahlzeitung2015

 

Info-Veranstaltungen zu den StuRa- und Senats-Wahlen
Am 6. und 8. Januar 2015 finden zwei Info-Veranstaltungen zu den Uni-Wahlen statt, die der AStA organisiert.
Zunächst werden am Dienstag, 6. Januar 2015, ab 20 Uhr die Listen, die für die StuRa-Wahl antreten, die Möglichkeit haben, sich jeweils mit einem fünfminütigen Vortrag vorzustellen. Stattfinden wird dies im 14 Stock des Conti-Campus-Hochhauses. Im Anschluss an die Vorstellungen ist angedacht, dass die Vertreter_innen der Listen noch für Diskussionen in kleineren Gruppen zur Verfügung stehen.
Am Donnerstag, 8. Januar 2015, lädt der AStA zu einer Einführungsveranstaltung in die Hochschulpolitik ein.Dabei sein werden langjährig erfahrene Studierende, die für uns in Gremien wie dem Senat oder der Studienqualitätsmittelkommission saßen, sowie das neue Uni Präsidium, welches am 1.1. seine Arbeit antritt. Wenn ihr also mal Herrn Epping, den neuen Unipräsidenten und Nachfolger von Herrn Barke, live erleben wollt: kommt
vorbei! Stattfinden wird das ganze ab 18 Uhr im 14. Stock des Conti-Campus-Hochhauses.
Wahlparty
Die Wahlparty findet am 15. Januar 2015 ab 20 Uhr statt!
Aufgrund der mangelnden studentischen Freiflächen müssen wir den Ort später bekannt geben. Bitte achtetauf unsere Internetpräsenzen!
Workshop Strategische Gremienarbeit
11. April 2015, 10 – 17 Uhr, Im Moore 21
Wir bieten einen Workshop zur Einführung in die Gremienarbeit für Studierendenvertreter_innen in den verschiedenen Gremien der Uni (Senat, Fakultätsrat, Institutsvorstände und Insitutskonferenzen) an.
Der Workshop richtet sich an alle, die bereits Erfahrung mit Gremienarbeit gesammelt haben und diejenigen, die überlegen, sich neu in die Gremien wählen zu lassen. Themen des Workshops sind: das Formulieren von Anträgen, Redeverhalten in Gremien, Öffentlichkeitsarbeit etc. Neben der Vermittlung von notwendigemHandwerkszeug ist uns der Erfahrungsaustausch für eine schlagkräftige Interessensvertretung von Studierenden besonders wichtig.
Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr Interesse daran habt, euch mit anderen Studierenden zu treffen und euch über die Arbeit in Gremien auszutauschen. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings benötigen wir eineverbindliche Anmeldung zur Teilnahme mit Name und Telefonnummer  bis zum 30.3. an Lisa über fachschaften@asta-hannover.de.
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Wahl der Ausländer_innensprecher_innen im WS 2014/2015

Wahlbekanntmachung

 

Mit der beiliegenden Anlage 1 werden die eingereichten und vom Studentischen Wahlausschuss zugelassenen Wahlvorschläge veröffentlicht.

In der Anlage 2 werden alle Wahllokale der LUH angezeigt. Wichtig: Für die Studierenden des Studienkollegs ist im Wahllokal 1 (Zentrale Einrichtungen) vorgesehen.

Die Wahlen finden am Dienstag, den 13.01.2015 und Mittwoch, den 14.01.2015 in der Zeit von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr und am Donnerstag, den 15.01.2015 in der Zeit von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt.

Das Wahlverfahren richtet sich nach § 6 der Satzung der AusländerInnenkommission der LUH und nach der Studentischen Wahlordnung (SWO) der Leibniz Universität Hannover in der derzeit geltenden Fassung.

Wahlberechtigt sind alle an der LUH eingeschriebenen Studierenden, einschließlich der Studierenden des Studienkollegs, die eine ausländische und keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

Bitte beachten Sie hierzu auch die Hinweise für Promotionsstudierende und sonstige Bedienstete, die gleichzeitig immatrikuliert sind auf den Wahlamtseiten im Internet: http://www.unihannover.de/de/universitaet/organisation/wahlamt/service/

Wählen darf nur, wer im Wählerverzeichnis eingetragen ist. Daher werden alle o. a. Studierenden aufgefordert, Einsicht in das Wählerverzeichnis zu nehmen. Eine Kopie des Verzechnisses liegt im AStA.

Jede/r Wahlberechtigte oder eine von ihr/ihm schriftlich bevollmächtigte Person kann beim AStA unter Vorlage eines amtlichen Ausweises der/des Wahlberechtigten bis zum 07.01.2015 Briefwahl beantragen. Die Briefwahlunterlagen für die Stimmabgabe müssen dem AStA bis zum (15.01.2015 um 12.00 Uhr) zugegangen sein.

 

Anlage 1

 

Kandidaturen für die Wahlen der Ausländer_innensprecher_innen im WS 2014/2015:

 

Liste 1 : “Studentische Freude”

1. Bhouri, Mhamed

2. Kachalachheb, Sarra

Liste 2 : “Internationale Assoziation”

1. Khomych, Tetiana

2. Kruszona, Karolina

Liste 3 : “Interkulturelle Integration”

1. Burbukina, Nadezda

2. Beskrovna, Kateryna

 

Anlage 2


Standorte der Wahllokale (WS 2014/2015):

 

WAHLLOKAL 1 : Verwaltung, Zentrale Einrichtungen (einschließlich der Studierenden des Studienkollegs). Hauptgebäude, Raum E 242, Welfengarten 1

WAHLLOKAL 2 : Naturwissenschaftliche Fakultät. Foyer des Studiendekanats, Appelstr. 11A

WAHLLOKAL 3 : Fakultät für Mathematik und Physik. Blaue Grotte am Institut für Mathematik -Seitenflügel-, Raum G 116 im Hauptgebäude, Welfengarten 1

WAHLLOKAL 4 : Fakultät für Elektrotechnik und Informatik. Konferenzraum 027 im Foyer, Appelstr. 4

WAHLLOKAL 5 : Fakultät für Maschinenbau. Foyer des Otto-Klüsener-Hauses, Im Moore 11B

WAHLLOKAL 6 : Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie. Hohlraum der Fachschaft (EG), Callinstr. 34 (ehem. Kaserne)

WAHLLOKAL 7 : Philosophische Fakultät. Raum C 005, EG, Schloßwender Straße 1

WAHLLOKAL 8 : Fakultät für Architektur und Landschaft. Großes Foyer, Herrenhäuser Str. 8

WAHLLOKAL 9 : Juristische Fakultät und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät. Foyer des Hörsaalgebäudes, Königsworther Platz 1

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FGP-Sprechstunde entfällt

Die Sprechstunde unserer Sachbearbeiterin für Frauen- und Geschlechterpolitik muss am Dienstag den 02.12.2014 leider krankheitsbedingt entfallen. In dringenden Fragen wendet euch bitte an fgp@asta-hannover.de

Antwort auf unseren offenen Brief vom 13.11.2014

In unserem offenen Brief vom 13.11.2014 konfrontierten wir das Präsidium und den Senat der LUH mit den, unserer Meinung nach, konträren Vorgehensweisen der Uni bezüglich Rüstungsforschung, Drittmittelannahme und Leitbild.
Eine Antwort erhielten wir gestern und wollen diese der Öffentlichkeit nicht vorenthalten:
Antwort_Offener_Brief

Verbindungen

Da unser Reader über Burschenschaften noch nicht überarbeitet ist, haben wir euch mal zusätzlich zu unserem noch ein paar anderer Städte zusammen gesucht.

Hier zu finden!

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Veranstaltungshinweis: Der Antisemitismus der Linken

Klaus Rozsa und Wolfgang Seibert zwischen Abkehr, kritischer Distanz und Aktivismus.

Am 8. Dezember 2014 um 20 Uhr in der Sturmglocke, Klaus-Müller-Kilian-Weg 1, Hannover.

Als im Juli dieses Jahres der Konflikt zwischen Israel und der Hamas erneut aufflammte, sorgte das weltweit für Diskussionen. Überraschend ist das nicht, denn nicht selten vermischt sich die Kritik an der israelischen Politik mit antisemitischen Ressentiments. Das aktuelle Vorgehen steht schnell nicht mehr im Fokus, sondern fungiert nur noch als Aufhänger. Auch auf vielen der recht zahlreich begangenen anti-israelischen Demonstrationen trug sich genau das zu. Was hierzulande darauf folgte, war eine öffentliche Diskussion über die Tragweite und Bedeutung des Antisemitismus in der BRD. Die Einschätzungen darüber, ob die Ereignisse Ausdruck einer neuen Qualität und Quantität des Antisemitismus seien, gehen weit auseinander. Ebenso wird kontrovers darüber debattiert, ob es sich um einen „neuen Antisemitismus“ handele, der vor allem den muslimischen Communities zuzurechnen sei. Strittig ist weiterhin, ob auf antisemitische Zwischenfälle dann besonders vehement reagiert wird, wenn er einem (post)migrantischen und islamischen Teil der Gesellschaft zugerechnet wird. Diese Veranstaltung will einen Beitrag zu einer Debatte liefern, die sich eindeutigen Polarisierungen entzieht und stattdessen Anregungen gibt, sich auf die Komplexität der Verhältnisse einzulassen. Dabei soll der Schwerpunkt auf der Betrachtung vergangener und aktueller Positionen linker Personen und Gruppen liegen, die ebenfalls immer wieder als Akteur_innen im Diskurs erscheinen.

Aus zwei biographischen Perspektiven wird sowohl die Konfrontation mit unterschiedlichen Formen von Antisemitismus, als auch der Umgang mit selbigen beschrieben; insbesondere auch innerhalb eines sich als antifaschistisch begreifenden Spektrums.

Klaus Rozsa (59) und Wolfgang Seibert (66) sind beide Juden, beide waren bzw. sind linke Aktivisten und Journalisten. Nachdem Wolfgang Seibert sich bereits aufgrund des antiisraelischen Umschwungs der Neuen Linken rund um 1968 enttäuscht abwendet, beginnt die jahrzehntelange linke, antiimperialistische Karriere Klaus Rozsas in der Schweiz. Erst in den 1990er Jahren wendet er sich entschieden von der linken Unterstützung der Befreiungsbewegungen ab. Ihm wird bewusst, welch fatale Fehler jahrzehntelang gemacht wurden, die Flugzeugentführung von Entebbe erinnert ihn nun an Auschwitz. Ein späteres Gespräch mit seinem Vater, der Auschwitz und Dachau überlebt hat, ist einer der Auslöser für seinen Umschwung. Inzwischen lebt er in seinem Geburtsland Ungarn und fühlt sich seinen Aussagen nach hier als linker Jude wesentlich wohler. Wolfgang Seibert hat vor wenigen Jahren wieder Vertrauen in die Linke gefunden. Damals stellte er durch einen Zufall fest, dass es inzwischen eine radikale Linke gibt, die Israel nicht feindlich gesonnen ist. Seit 2003 ist er Vorstand der Jüdischen Gemeinde Pinneberg und engagiert sich dort unter anderem gegen Neonazis.

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Offener Brief bezüglich der Zivilklausel an das Präsidium und den Senat der LUH

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Namen der Verfassten Studierendenschaft der Leibniz Universität Hannover fordern wir Sie auf, zu den Themenbereichen Rüstungs- und Sicherheitsforschung sowie Zivil- und Transparenzklausel Stellung zu nehmen. Der gestrige Tag hat uns dazu veranlasst, die Ernsthaftigkeit der Bemühungen seitens der Universitätsleitung hinsichtlich der Einführung einer Zivil- und Transparenzklausel in Frage zu stellen.
Auf der gestrigen Vollversammlung der Studierenden wurde, wie bereits 2011, 2012 und 2013, beschlossen, dass die Leibniz Universität Hannover eine wirksame Zivil- und Transparenzklausel in ihrer Grundordnung verankern soll. Zudem wurde festgestellt, dass sich mit der bisherigen wagen Formulierung „Durch unsere Lehre und Forschung wollen  wir dem friedlichen Zusammenleben der Menschen dienen“ im aktuellen Leitbild der Universität nicht zufriedenen gegeben werden kann (den vollständigen Beschluss finden Sie im Anhang).
Neben der Vollversammlung fand zeitgleich und im selben Gebäude die „Kiss me“-Karrieremesse statt. Zu Gast war unter anderem die Rheinmetall AG, die sich mit einem Infostand und einem Vortrag präsentieren durfte. Die „Defence Sparte“ des Konzern ist mit einem Jahresumsatz von 2 Mrd. Euro Deutschlands größter Rüstungskonzern und schon des öfteren durch hochgradig umstrittene internationale Waffengeschäfte in die Kritik geraten. Zu dem Auftritt des Rüstungskonzerns verhielten sich einige Studierende mit einer Protestaktion, um so die Kritik auch an der Uni präsent zu machen. Der Protest muss als aktive Umsetzung des Beschlusses der Vollversammlung gesehen werden, die sich dafür aussprach, „für die Einführung einer Zivil- und Transparenzklausel und deren konsequente Umsetzung zu streiten“. Die einzige direkte Reaktion war, dass die herbeigerufenen Sicherheitsleute die Protestierenden mittels des vom Präsidium übertragenen Hausrechtes des Gebäudes erwiesen. Zudem wurden die Protestierenden im Vortrag von einem Mitorganisator der Karrieremesse als „Die neuen Arbeitslosen“ verunglimpft.
Im Sommer 2014 wurde bekannt, dass die Universität Hannover mit 5,8 Millionen Euro für Rüstungsforschung aus dem Verteidigungsministerium auf Platz 1 aller deutschen Hochschulen steht.
Diese offensichtlich freudige Annahme von Drittmitteln für Rüstungsforschung in Verbindung mit dem Verhalten gegenüber Studierenden, die sich der Präsentation eines Rüstungskonzerns in Räumen der Universität entgegenstellen, zeigt nach unserer Auffassung, wie ernst das Präsidium und der Senat die Bemühungen um eine irkungsvolle Zivil- und Transparenzklausel nehmen.
Wenn die Aktivitäten der Senatsarbeitsgruppe „Zivile Hochschule“ und die auf ihre Initiative in das Leitbild aufgenommenen Formulierungen (siehe Absatz 2) unsererseits als richtungsweisend ernst genommen werden sollen, ist es spätestens jetzt an der Zeit Taten folgen zu lassen. Wir fordern Sie daher auf, dem eigenen Leitbild entsprechend, schnellst möglich eine wirksame Zivil- und Transparenzklausel in der Grundordnung der Leibniz Universität Hannover zu verankern und damit auch dem Anliegen der Studierenden endlich gerecht zu werden.
Im Sinne der weiteren Auseinandersetzung fordern wir Sie daher auf, zeitnah zu den vorgebrachten Anliegen Stellung zu nehmen.

 

Mit freundlichen Grüßen,
AStA der Universität Hannover