150 Menschen setzten Zeichen gegen diskriminierende Einlasskontrollen an Diskotüren

Am gestrigen Freitag, den 27. September 2013, fand die Kundgebung des AStA der
Leibniz Universität Hannover gegen diskriminierende Einlasskontrollen statt, zu
welcher etwa 150 Menschen kamen. Das Ziel, die Praxis an der Diskotür einer
breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen, kann somit als erfolgreich bezeichnet
werden. „Auch im direkten Gespräch, sowohl mit Menschen, welche bereits von
dieser Form der Diskriminierung betroffen waren, als auch mit nicht betroffenen
Personen konnten Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie man sich gegen eine solche
Ungleichbehandlung wehren kann und Menschen für die Problematik sensibilisiert
werden“, fasst Tobias Burkhardt, Pressereferent des AStA der Leibniz Universität
Hannover, den Abend zusammen.

Auch das Infomaterial, welches sich mit den Hintergründen dieser Praxis, möglichen
rechtlichen Schritten bei Problemen an der Diskotür und anderen Formen der
Diskriminierung beschäftigt, fand bei den teilnehmenden Personen der Kundgebung
sowie den Passant_innen regen Anklang. „Die Zustimmung, welche uns von vielen
Seiten entgegenkam und die Zustimmung, welche zu der Veranstaltung geäußert
wurden, bekräftigen uns darin, mit dieser Veranstaltung die richtige Form gewählt zu
haben, um dieses Problem in die Öffentlichkeit zu tragen“, konstatiert Petjon Mata,
Referent für Ausländer_innen des Kollektivs.

In den Redebeiträgen des Abends wurde erneut auf die Notwendigkeit hingewiesen,
dass es nötig ist, fortlaufend gegen diese Türpolitik vorzugehen, da es nur so
möglich ist Druck auf die Politik und handelnden Akteur_innen aufzubauen.
Außerdem wurde in Erfahrungsberichten von der Abweisung an der Diskotür
berichtet und auch auf die dazu herangezogenen Scheinargumente verwiesen und
diese entkräftet.