Antisemitische Gewalt bei Demo in Hannover

Letzten Sonntag sind in Hannover tausende Menschen unter dem Motto „Demo for Palestine“ auf die Straße gegangen. Eine kleine Gruppe startete spontan eine Gegenkundgebung um ein Zeichen gegen den Judenhass der „Pro-palästinensischen Demo“ zu setzen.

Grund für die spontane Kundgebung waren Holocaust-Relativierungen (Schilder auf der Demo), islamistische Flaggen, „Kindermörder Israel“-Rufe sowie Schilder mit durchgestrichenen Davidsternen. Kurze Zeit nachdem die Gruppe eine Israelfahne entrollte, kam es zu einem gewalttätigen Übergriff durch Teilnehmer der „Demo for Palestine“, bei dem eine Person verletzt wurde.

Es ist völlig legitim zum Nahostkonflikt und zur aktuellen Situation in Israel und Gaza unterschiedliche Haltungen zu haben und diese in Demonstrationen kund zu tun. Es ist aber völlig inakzeptabel, wenn es bei diesen Demonstrationen zu Antisemitismus und Gewalt kommt.

Es darf nicht soweit kommen, dass eine Israelfahne oder ein Davidstern in der Öffentlichkeit als Provokation wahrgenommen werden, dass legitimer Protest angesichts antisemitischer Parolen angegriffen wird.

Weitere Informationen zu dem Angriff auf der Webseite von Sven-Christian Kindler, Mitglied des Bundestags.