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Der AStA lädt zum festival contre le racisme am 15. Juni 2019

Rassimus, Nationalismus und Antisemitismus sind trauriger Alltag!

Das festival contre le racisme (fclr) geht in diesem Jahr in die zwölfte Runde und hat in den

vergangenen Jahren leider nichts an Relevanz eingebüßt. Vielmehr muss der Abwehrkampf gegen

menschenfeindliche Ideologien, Haltungen und Mechanismen unvermindert vor einer veränderten

gesellschaftlichen Kulisse, in der rechte bis rechtsextreme Haltungen immer offensichtlicher den

Diskurs beeinflussen, weiter gehen.

Das jährlich vom Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA) der Leibniz Universität Hannover

im Welfengarten ausgerichtete Open Air findet diese Jahr am 15.06. statt und wird mit den

Auftritten verschiedener Künstler*innen aus unterschiedlichen Genres (u.a. Juse Ju, havarii. und das

Rogue Steady Orchestra) den Auftakt zu einer vierwöchigen Veranstaltungsreihe bilden. Parallel zu

den Konzerten werden im Welfengarten wieder verschiedene lokale Gruppen und Initiativen mit

Ständen vertreten sein, die den Tag sowohl kulinarisch, als auch inhaltlich bereichern.

Konzerte, Vorträge, Workshops und Filmvorführungen bilden somit das gesamte Festival, das sich

in diesem Jahr mit leicht verändertem Untertitel aktiv gegen „Rassismus, Nationalismus und

Antisemitismus“ richtet. Damit wird sich sowohl auf die Permanenz diskriminierender Verhältnisse

und Zustände bezogen, als auch auf aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit einem

politischen und gesellschaftlichen Rechtsruck, der Aus- und Abgrenzungen vertieft.

„Das Open Air am Samstag bildet den niedrigschwelligen Einstieg für ein breites Publikum, das im

Fortgang die Möglichkeit hat, sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe mit verschiedenen

Erscheinungsformen und Problemfeldern von Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus

auseinanderzusetzen“, erläutert Ferda Berse, Referentin für Politische Bildung des AStA. „Das

umfasst zum Einen inhaltliche Angebote, als auch Workshops zum Austausch für Betroffene oder

zum Zweck der Sensibilisierung“. Vedat Üner, Referent für Internationales, ergänzt: „Insbesondere

ausländische Studierende stehen vor verschiedenen Problemen und Herausforderungen, die häufig

im Kontext von rassistischen und nationalistischen Strukturen angesiedelt sind und ihre Teilhabe am

universitären und gesellschaftlichen Leben beeinträchtigen. Deswegen bieten wir für Interessierte in

diesem Jahr auch die Möglichkeit der englischsprachigen Begleitung von Veranstaltungen an, um

einen breiteren Zugang zu ermöglichen“.

Die bis zum 14.7. laufende Reihe umfasst insgesamt 15 Veranstaltungen, in denen unter anderem

das Elend an den europäischen Außengrenzen, neue und alte Formen des antisemitischen

Ressentiments, institutioneller Rassismus und Möglichkeiten antirassistischer Arbeit in den Blick

genommen werden.

Details zum Konzert und den einzelnen Terminen der Veranstaltungsreihe findet ihr unter:

http://fclr.asta-hannover.de