Was hat die Rüstungsforschung in Hannover mit dem Krieg in Mali zu tun?

Wann:
30. Oktober 2017 um 19:00 – 21:00
2017-10-30T19:00:00+01:00
2017-10-30T21:00:00+01:00
Wo:
Elchkeller (Schneiderberg 50)

Christoph Marischka (Politikwissenschaftler, Mitglied im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung)

Über mehrere Jahre war die Universität Hannover jene zivile Hochschule, welche die meisten Drittmittel aus dem Verteidigungsministerium erhielt. Geforscht wurde im Auftrag des Militärs vor allem zur Fernerkundung, Bildauswertung, Objekt- und Personenerkennung. Ziel ist es, große Gebiete möglichst flexibel und detailliert aufzuklären und abzubilden, um auf dieser Grundlage militärische Aktivitäten zu planen. Solche „Aufklärung“ steht auch im Mittelpunkt des Bundeswehreinsatzes in Mali. Zum Einsatz kommen hier Drohnen, Spürpanzer und Bodenradare, die daraus gewonnenen Lagebilder werden den anderen beteiligten Streitkräften zur Verfügung gestellt oder dienen als Basis für eigene Einsätze, etwa durch Kampfhubschrauber vom Typ „Tiger“. Im Vortrag soll ein Überblick über die wehrtechnische Forschung in Hannover und ihre militärische Funktion gegeben werden, um anschließend am Beispiel Mali ihre Anwendung in der Praxis darzustellen.

Montag, 30.Oktober, 19Uhr Elchkeller (Schneiderberg 50)

VA 30.10.