AStA

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Leibniz Universität Hannover vertritt die Interessen der Studierendenschaft und ist ihr gewähltes, ausführendes Organ. In der aktuellen Legislatur (2015/2016) hat sich (wie auch schon in den letzten Jahren) über den Prozess der Findungsphase ein neues Kollektiv zusammengefunden und wurde vom Studentischen Rat in der konstituierenden Sitzung am 22. April 2015 als solches „en bloc“ gewählt. Während der dreimonatigen Findungsphase wurde sich intensiv über Vorstellungen ausgetauscht, wie Hochschulpolitik zu gestalten und welche Schwerpunkte zu setzen wäre(n). Auf den folgenden Unterseiten, werden wir die aktuellen Referate, ihre Besetzung und ihre jeweilige Ausrichtung, sowie unser Politisches Programm für die anstehende Legislatur darstellen:

In der jährlich stattfindenden Findungsphase haben wir – das sind Berfîn, Gesa, Manda, Bodo, Christian, Felix, Patrick und Vincent – uns als Kollektiv zusammengefunden. In den letzten drei Monaten haben wir viel Zeit mit der Diskussion über hochschul- und allgemein-politische Themen verbracht und uns viele Gedanken über den AStA als Vertretung der Studierenden gemacht. Die Findungsphase ist als Prozess zu verstehen, in welchem unterschiedlichste (hochschul-)politische interessierte und aktive Menschen zusammenkommen, um sich darüber auszutauschen, wie sie sich eine gemeinsame Gestaltung der Studierendenvertretung vorstellen können. Welche Themen ihnen wichtig sind, welche Ziele sie verfolgen und wie diese umgesetzt werden sollen.

Das Ergebnis dieses Prozesses findet ihr auf den nachfolgenden Seiten: Das politische Programm der Bewerber_innen [1] für das neue AStA-Kollektiv. In der kommenden Legislatur wollen wir mit acht Referaten die Vertretung der Studierenden der LUH übernehmen. Die Referate auf die wir uns bewerben wollen, sind Kommunikation und Öffentlichkeit, Finanzen, Studium und Kultur, Globalism & Organization, Fachschaften und hochschulpolitische Vernetzung, Politische Bildung, Kasse und Soziales. Wie auch die letzten AStA-Bewerber*innen vor uns, bewerben auch wir uns ausschließlich als Kollektiv. Unserer Meinung nach, ist das die einzig sinnvolle Form, um den Aufgaben einer Studierendenvertretung gerecht zu werden. Zudem begreifen wir viele unserer Programmpunkte und Aufgaben als gemeinsame Projekte und verstehen uns als ein basisdemokratisches, fachschaftsnahes und parteiunabhängiges Kollektiv, mit dem freiheitlichen Anspruch zur studentischen Selbstorganisation.

Deshalb sind zum Beispiel die Räumlichkeiten des AStA für uns keine Räume die den gewählten Referent*innen und SB-Stellen vorbehalten sind – sondern offen für alle. Es gilt studentische Räume frei von jeglicher Form der Diskriminierung zu begreifen und einzurichten. Uns liegt also viel daran, dass Studierende sich die Universität als ihren eigenen Raum aneignen, ihn aktiv mitgestalten und beeinflussen können. Frei von Diskriminierung bedeutet für uns, als politisch Denkende und Handelnde, dass wir uns gegen jegliche Form von Rassismus, Nationalismus, Sexismus, Homophobie und Antisemitismus stellen und dies auch in unser AStA-Handeln mit einfließen lassen werden. Auf den kommenden Seiten findet ihr unsere Bewerbungen und das Politische Programm des Bewerber_innen-Kollektivs für das kommende Jahr. Wir freuen uns über Menschen, die mit uns gemeinsam aktiv an der Umsetzung des Programms und damit an der Neugestaltung des universitären Alltags (mit-)wirken möchten und freuen uns auf ein spannendes und erfolgreiches Jahr.

Berfîn, Gesa, Manda, Bodo, Christian, Felix, Patrick und Vincent


[1] >> Auch wir verwenden das Gender-Gap (z.B. Bewerber_innen), um damit über das geschriebene Wort allen Menschen Raum geben zu können. Dadurch versuchen wir in der schriftlichen Darstellung alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten (auch jenseits von hegemonialer gesellschaftlicher Zweigeschlechtlichkeit) einzubeziehen. Neben Frauen und Männern schließen wir mit dem Unterstrich explizit auch jene ein, die sich nicht einem dieser beiden Geschlechter zuordnen, beziehungsweise zuordnen lassen möchten, wie Intersexuelle, Transgender oder Transsexuelle.