Presse und Öffentlichkeit

Mein Name ist Anna und ich studiere Sozialwissenschaften hier an der Leibniz Universität Hannover. Hochschulpolitische Erfahrung habe ich bereits in Form der Basisdemokratischen Fachschaft Sozialwissenschaften, des AfK (Autonomes feministisches Kollektiv) sowie der Gleichstellungskommission sammeln können. Zudem habe ich im letzten AStA eine kleine SB-Stelle im Geschäftszimmer bekleidet.

Im Rahmen meines hochschulpolitischen Engagements habe ich oftmals die Erfahrung machen müssen, dass die Interessen der Studierenden keine große Rolle spielen und es äußerst mühsam ist, sich für Anliegen Gehör zu verschaffen. Und das, obwohl die Studierenden die größte Statusgruppe der Uni darstellen. Daher bin ich der Überzeugung, dass eine gute Repräsentation der Interessen der Studierenden in den Medien von großer Wichtigkeit ist und nützlich sein kann. Mein Anliegen ist es also, diese Interessen in kompakter Form in die Medien zu bringen und so für einen permanenten Austausch zu sorgen. Als eine Möglichkeit hierfür habe ich mir das regelmäßige Veröffentlichen von Pressemitteilungen vorgenommen.

Unter Medien fasse ich nicht nur Printmedien wie lokale oder überregionale Zeitungen sondern auch Online-Medien zusammen, denn die „digitale Revolution“ hat beinahe alle Bereiche des Lebens erfasst. Ein nicht unerheblicher Teil der zwischenmenschlichen Interaktion und Informationsbeschaffung findet mittlerweile in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter statt. Diese Möglichkeit der direkten und schnellen Kommunikation möchte ich auch für die Kommunikation zwischen dem AStA und den Studierenden nutzen, um so einen transparenteren Informationsfluss zu gewährleisten. Innerhalb des letzten Jahres hat sich beispielsweise die Zahl der Abonennt_innen der Facebookseite des AStAs fast verdoppelt, was zeigt, dass diese Möglichkeit unmittelbar im Diskurs Probleme zu erörtern, Fragen beantwortet zu bekommen und informiert zu sein, sehr gut angenommen wird. Hieran möchte in mit meiner Arbeit anknüpfen und für eine gute Betreuung der Online-Medien des AStAs sorgen.

Zum Output des AStAs gehören außerdem verschiedene Printmedien, wie bspw. die momentan einmal pro Semester erscheinende „KontrASt“-Zeitung oder der Kalender  „OrgASt“, der einmal jährlich erscheint und für alle Studierende gedacht ist. Auch an diese Projekte möchte ich anknüpfen und mich hierfür redaktionell betätigen. Gerade in Zeiten, in denen vor allem kleine Print-Medien vermehrt in ihrer Existenz bedroht werden, ist eine Print-Zeitung wie die KontrASt mehr als ein Relikt aus vergangenen Zeiten, sondern bietet allen Studierenden der LUH einen niedrigschwelligen, kostenfreien Zugang zu hochschulrelevanten Themenkomplexen. Während die meisten Online-Medien ausschließlich auf Konsum ausgerichtet sind, ist die Idee der KontrASt, dass sich hier alle Studierenden mit eigenen Artikeln einbringen können. Dafür werde ich Ansprech-, und Koordinierungsperson sein. Zudem habe ich es mir als Ziel gesetzt, die KontrASt auch online über die AStA-Homepage zugänglich zu machen, hier also das schon bestehende Archiv zu vervollständigen.

„Eliten und Untertanen“, ein vom AStA in Kooperation mit Felix Schürmann publizierter Reader über deutsche Burschenschaften und studentische Verbindungen, stellt eine weitere Publikation dar. Er ist als Printausgabe sowie online als Download kostenlos erhältlich und ist auch außerhalb Hannovers auf großes Interesse gestoßen. Der Reader wurde das letzte Mal im Oktober 2011 aktualisiert und Bedarf aufgrund von neuen Entwicklungen der Burschenschaften Hannovers wie auch überregionalen Ereignissen einer erneuten Überarbeitung. Diese hat bereits der Pressereferent der Legislatur 2013/2014 begonnen und mein Anliegen ist es, dieses Projekt weiter voranzubringen.

Besonders wichtig ist mir zudem ein höchst mögliches Maß an Transparenz und Ansprechbarkeit zu gewährleisten. Daher werde ich eine regelmäßige, wöchentliche Sprechstunde anbieten, sowie optional die Möglichkeit, individuelle Termine zu vereinbaren. Zudem werde ich als Pressevertreterin des AStAs natürlich auch kurzfristig auf Anfragen von Journalist_innen reagieren, um zu gewährleisten, dass sich die Positionen der Verfassten Studierendenschaft auch in tagesaktuellen Debatten wiederfinden lassen. So steht einem regen Austausch mit Journalist_innen und interessierten Studierenden von meiner Seite aus nichts im Wege.

Abschließend möchte ich betonen, dass mir die Kollektivform der Arbeit im AStA besonders wichtig ist und ich dementsprechend bei Kollektivprojekten wie dem „HiWi-Projekt“ mitwirken möchte. Hierzu möchte ich eine Broschüre erarbeiten, die sich informativ an HiWis richtet, mit dem Ziel Aufklärungsarbeit über die rechtliche Situation ihres Angestelltenverhältnisses zu leisten.

Meine Sprechstunde: Dienstags 11-13 Uhr sowie nach Absprache

Meine Email-Adresse: presse@asta-hannover.de