Soziales

Mein Name ist Max, ich bin 23 Jahre alt und studiere im 6. Fachsemester Sozialwissenschaften. Seit mehreren Jahren bin ich aktives Mitglied der Basisdemokratischen Fachschaft Sozialwissenschaften und des Elchkeller-Kollektivs. Die Arbeit in verschiedensten Gremien und AGs ließ mich bereits Einblicke in die Hochschulpolitik gewinnen und ermöglichte es mir, eigene Ideen in die Tat umzusetzen. Durch die Bekleidung einer Sachbearbeiterstelle im Geschäftszimmerdienst kam ich in der letzten Legislatur in Kontakt mit dem AStA Hannover und konnte bereits Erfahrungen über dortige Strukturen und Arbeitsprozesse sammeln.

Wieso Soziales?

Täglich werden Menschen mit Diskriminierung und Ausgrenzung konfrontiert. Auch der Lebensraum Universität ist bei weitem nicht frei von Erfahrungen dieser Art und wirkt besonders schwerwiegend, da viele Studierende einen Großteil ihrer Zeit im studentischen Umfeld verbringen müssen oder wollen. Soziale Ungleichheiten jeglicher Art gilt es folglich zu erkennen und zu beleuchten, um dann aktiv gegen sie vorgehen zu können.

Als Referent für Soziales möchte ich Menschen helfen, die Diskriminierungserfahrungen in ihrem studentischen und alltäglichen Leben machen mussten. Zu diesem Zweck werde ich, wie in der vergangenen Legislaturperiode, wöchentliche Sprechstunden anbieten und mich am Ausbau von Beratungsangeboten  für eine verbesserte Studierbarkeit beteiligen.

Zusätzlich erachte ich es als wichtig, die Ursachen von Ausgrenzung und Diskriminierung zu erfassen und in konkreten Projekten an Lösungen dieser Problematiken mitzuwirken. Um dies zu ermöglichen, möchte ich in Zusammenarbeit mit anderen (hochschul-)politischen Gruppen an der Bewusstmachung von sozialen Ungleichheiten arbeiten und zu ihrer Überwindung beitragen.

Viele Studierende sind in ihrer Zeit an der Universität auf die Ausübung von Lohnarbeit angewiesen, um das eigene Studium finanzieren zu können. Ein Job als studentische Hilfskraft scheint hier oft lohnenswert, doch werden die Studierenden auch mit zahlreichen Missständen konfrontiert. Als Referent für Soziales möchte ich das Projekt der letzten AStA-Legislatur zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen studentischer und wissenschaftlicher Hilfskräfte weiter voran bringen.

Zusammen mit dem Referenten für Studium und Kultur möchte ich am Erhalt, bzw. am Ausbau studentischer Freiräume arbeiten. Ein Studium sollte die Möglichkeit bieten, mehr zu sein, als eine reine Ausbildung für das Erwerbsleben. Räume wie das Stumpf oder der Elchkeller waren immer Orte für kulturelle Veranstaltungen und studentisches Leben und sollen diese Rolle auch in Zukunft weiter einnehmen.

Desweiteren möchte ich in meiner Zeit als Sozialreferent die Schwierigkeiten beleuchten, die die Suche nach einem geeigneten Wohnraum mit sich bringt. Hohe Mieten und begrenzte Wohnungsangebote können Studierenden das Leben schwer machen und zu finanziellen Problemen und langen Fahrtzeiten führen. Auch hier möchte ich die Erkenntnisse der letzten Legislaturperiode aufgreifen und begonnene Aktionen und Arbeiten fortführen, um weiterhin für dieses Thema zu sensibilisieren und die Ungerechtigkeiten aufzuzeigen.

Sprechstunde: Mo, 16-18 sowie nach Vereinbarung

Kontakt: soziales@asta-hannover.de