Sprechstunde des Kassenreferenten

Am nächsten Montag, dem 29.Juni 2015, entfällt die Sprechstunde des Kassenreferenten.

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The AStA’s cashiersoffice will be closed on monday the 29th of June 2015.

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Abwesenheit der AStA-Referent_innen

Die AStA-Referent_innen sind von Dienstag bis Donnerstag auf einer Klausurtagung und sind daher nicht zu sprechen.
Der AStA bleibt jedoch dennoch geöffnet.

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Because of an closed convention its not possible to speak to the AStA-referents from Tuesday until Thursday. The AStA however will be open

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Workshop zum Thema Gefängniskritik 9.6.15

***Veranstaltungshinweis***
am 9. Juni 2015 (14-16Uhr) findet am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover ein Workshop zum Thema Gefängniskritik statt.
Anmeldung und weitere Informationen über Jeanette Ehrmann: ehrmann@fiph.de

***Event information***
9th June 2015 (2pm – 4pm) workshop on the topic: „Beyond the Prison. Towards a Philosophy of Decarceration“
For registration and more information please contact Jeanette Ehrmann: ehrmann@fiph.de

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Veranstaltungsreihe: Wi(e)der das Vergessen

Wi(e)der das Vergessen!

Wieder das vergessen? 70 Jahre nach dem Sieg über das nationalsozialistische Deutschland zeigt sich der geläuterte “Aufarbeitungsweltmeister” wieder in Gedenkpose. Für die Antisemiten, die sich nicht mehr so nennen möchten, ist die Erinnerung immer noch eine Subversion ihrer Schlussstrichforderung. Generell scheint sich aber im heutigen Postnazismus eine Erinnerungskultur etabliert zu haben, die mehr Gedenkroutine und Erinnerungsrhetorik ist als eine konsequente Aufarbeitung der Vergangenheit. So wird eifrig um die toten Jüdinnen und Juden getrauert, während die Lebenden weiterhin betroffen sind von antisemitischem Wahn und Gewalt. Der Antisemitismus trotzt aller Antisemitismusforschung und “Erinnerungspolitik”. Ideologisch ist er fester Bestandteil des gesellschaftlichen Alltags: als “klassisch”-moderner und sekundärer Antisemitismus, Antizionismus, als vermeintliche Kapitalismuskritik und Verschwörungstheorie.

Wider das Vergessen! Aus einer Aufarbeitung der Vergangenheit müssen jedoch Konsequenzen zur Bekämpfung des aktuellen Antisemitismus und seiner Ursachen gezogen werden. Nichts anderes meinte Adorno, als er sagte, dass die Vergangenheit erst dann aufgearbeitet wäre, “wenn die Ursachen des Vergangenen beseitigt wären”. Wir möchten mit unserer Veranstaltungsreihe “Erinnerungspolitiken” thematisieren und verschiedene Elemente des Antisemitismus analysieren.

 

Von der friedfertigen Antisemitin zur queer-theoretischen Post-Zionistin (Vortrag von Ljiljana Radonic)

13.05 | 19 Uhr | Uni Hannover Hauptgebäude F128

Jahrzehntelang hat die „neue Frauenbewegung“ ein positives Bild von „der Frau“ im NS gezeichnet, was nicht selten zu einer den Holocaust verharmlosenden Argumentation führt(e). Entgegen der Tatsache, dass Frauen als KZ-Aufseherinnen, Fürsorgerinnen oder Denunziantinnen an der antisemitischen Ausgrenzung und Vernichtung von Jüdinnen und Juden begeistert mitwirkten, wurden sie in feministischen Schriften oft als auf die Mutterrolle reduzierte „Gebärmaschinen“ dargestellt – ein feministischer Fall von Täter(innen)-Opfer-Umkehr.
Ist diesem feministischen Opfermythos seine Grundlage entzogen, lässt sich auf Basis einer kritischen Theorie des Antisemitismus die Frage stellen, ob der Antisemitismus bei Frauen und Männern die gleichen Bedürfnisse befriedigt oder ob entsprechend der von der Psychoanalyse beschriebenen weiblichen Subjektentwicklung und der verschiedenen Geschlechterrollen unterschiedliche Inhalte projiziert werden.
Wenn ferner Matriarchatsforscherinnen dem Judentum und seinem historischen „Ausmordungsprogramm“ die Schuld an der Zerstörung des Matriarchats geben und es als besonders patriarchale Religion imaginieren, muss von einem spezifisch feministischen Antisemitismus gesprochen werden, der für jüdische Feministinnen keinen Platz lässt. Der Bogen reicht bis Judith Butler, die nicht mehr vom „alten Israel“ spricht, sondern alles Schlechte im heutigen, rassistischen, vom Siedlerkolonialismus und Reinheitsvorstellungen geprägten, auf Vertreibung basierenden, illegitimen Staat Israel verortet, der aufgrund anhaltender „Deportationen“ und des „konzentrierenden Kolonialismus“ ebenfalls selbst schuld an der ihm drohenden Zerstörung sei.

 

Alle Veranstaltungen im Überblick:

13.05 | Ljiljana Radonic: Von der friedfertigen Antisemitin zur queer-theoretischen Post-Zionistin – 19 Uhr, Uni Hauptgebäude F128

20.05 | Ingo Elbe: “Portrait des Antisemiten“ – Jean-Paul Sartres und Erich Fromms Beiträge zur kritischen Antisemitismustheorie – 19 Uhr, Uni Hauptgebäude F128

27.05 | trans*geniale fantifa: Vom Ghetto in die Wälder (Jüdischer Widerstand gegen Nationalsozialismus und deutsche Besatzung) – 20 Uhr, UJZ Korn

28.05 | Felix Riedel: „Gefälschte Geschichte – Die Psychoanalyse des Antisemitismus“ – 19 Uhr, Uni Hauptgebäude F128

03.06 | Marc Schwietring: Buchvorstellung: „Holocaust-Industrie“ und Vergangenheitspolitik.
Norman G. Finkelstein und die Normalisierung des sekundären Antisemitismus in Deutschland -| 19 Uhr, Uni Hauptgebäude F128

04.06 | Carolin Mothes & Sebastian Mohr: Aktueller Antisemitismus in Europa – 18:30 Uhr, Warenannahme

14.06 | Wi(e)der das Vergessen! Stadtrundgang durch Hannover Linden – 14 Uhr, Treffpunkt
Schwarzer Bär

 

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SB-Stellen Ausschreibungen 2015/2016 | AStA jobs in 2015/2016

Liebe Kommiliton_innen

auch in diesem Jahr sucht der AStA Studierende, die interessiert sind, in einer Vielzahl von Bereichen als Sachbearbeiter_innen im AStA mitzuwirken.

Dear students,

annually the AStA is looking for motivated students who are interested in taking part in the AStA-Collective.

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Umfrage: Bike-Sharing an der Uni Hannover

Der AStA möchte die Mobilität der Studierenden mit einem Fahrradverleihsystem (Bike-Sharing) erweitern. Beim Bike-Sharing werden feste Stationen in der Stadt/an der Uni eingerichtet, an denen mehrere Fahrräder stehen, die ausgeliehen werden können. Die Umfrage wird dem Studentischen Rat als Entscheidungshilfe dienen, ob er ein Bike-Sharing-System für die Uni Hannover umsetzt.

Hier ist der Link zur Umfrage. Um an der Umfrage teilzunehmen, müsst ihr in Stud.IP eingeloggt sein!

Beim Bike-Sharing werden feste Stationen in der Stadt/an der Uni eingerichtet, an denen mehrere Fahrräder stehen, die ausgeliehen werden können. Mit dem Fahrrad fährt man zur nächsten gewünschten Station und gibt es wieder ab. Wir setzen uns für ein Fahrradverleihsystem ein, mit Stationen an den wichtigsten Uni-Standorten (z.B. Conti-Campus, Hauptmensa, ,…), am Hauptbahnhof und weiteren Standorten in der Stadt (z.B. Küchengarten, Lister Platz und Maschsee,…).

Studierende hätten den Vorteil, dass sie nach einer Registrierung die Fahrräder für 30 min (pro Buchung) kostenlos nutzen könnten, danach fallen Nutzungsgebühren an. Innerhalb von 30 min ist die Strecke zwischen zwei Stationen problemlos zurücklegbar. Ein weiterer Vorteil: In allen Städten, in denen das jeweilige Unternehmen Bike-Sharing anbietet, können die Räder ebenfalls kostenlos genutzt werden.

Ein Angebot mit 21 Standorten (pro Standort ca. 10 Fahrräder) in der Stadt würde bei rund 2,00 Euro pro Studierenden/Semester betragen. Je nach Ausbau des Systems erhöht sich der Preis, z.B. auf 2,50 Euro pro Studierenden/Semester bei 27 Standorten. Ein größer ausgebautes System hat den Vorteil, dass mehr Fahrräder (evtl. auch Lastenfahrräder) und Standorte verfügbar sind. Die Umfrage wird dem Studentischen Rat als Entscheidungshilfe dienen, ob er ein Bike-Sharing-System für die Uni Hannover umsetzt.

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Neue KontrASt ist da!

Die neue Ausgabe der KontrASt ist da und in gedruckter Form ab sofort im AStA erhältlich!

Kontrast_03_2015

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Der Allgemeine Studierendenausschuss der Uni Hannover veröffentlicht den „Karriereratgeber Wissenschaft“.

Kostenlose Broschüre gibt Tipps zur Karriereplanung.

Hannover, Februar 2015 – Der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Hannover hat den „Karriereratgeber Wissenschaft“ in zweiter Auflage veröffentlicht. Der Ratgeber gibt Studieninteressierten erste Anhaltspunkte bezüglich der Wahl des Faches und des Studienortes, zeigt Wege zur Karriereplanung während des Studiums und gibt Studierenden konkrete Tipps an die Hand. Der „Karriereratgeber Wissenschaft“ kann kostenfrei über den AStA der Universität Hannover bezogen werden und wird an verschiedenen Standorten der Universität Hannover ausgelegt.

Nur wenige schlagen diesen Weg ein, und die wenigsten haben am Ende Erfolg – die Laufbahn an der Universität erscheint immer wieder als das sprichwörtliche Buch mit den sieben Siegeln: „Vitamin B“, Fachkompetenz, Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Selbstdisziplin und Vertrauenswürdigkeit bilden die Spitzenreiter unter den „Soft Skills“ oder Schlüsselqualifikationen, die den raschen Aufstieg auf dem Arbeitsmarkt garantieren sollen. So oder ähnlich suggerieren es die regulären Ratgeber, Mentoring-Programme und Workshops. Dennoch scheitern die meisten Absolventinnen und Absolventen an einer Karriere in Wissenschaft und Forschung unabhängig von ihrer Qualifikation oder Begabung. Wenn es ihnen möglich ist, streben junge Talente heute bevorzugt nach Positionen in Lehramt oder Wirtschaft, anstatt sich in einer langwierigen Prozedur mit geringsten Erfolgsaussichten zu verausgaben. Auf diese Weise jedoch geht den Universitäten zugleich der größte Teil des vielversprechenden Nachwuchses verloren. An dieser Stelle mag der „Karriereratgeber Wissenschaft“ als hilfreiche Anregung für die Planung einer wissenschaftlichen Laufbahn dienen.

Der „Karriereratgeber Wissenschaft“ behandelt dabei nicht nur das Bachelor- und Masterstudium, sondern auch die Promotionszeit und die Postdoc-Phase. „Als Studierendenvertretung kennen wir natürlich die Ängste der Studierenden, wenn Sie an die Zeit nach ihrem Abschluss denken“, erläutert Lisa Dopke, Referentin für Fachschaften und Hochschulpolitik. „Diesen Studierenden wollten wir etwas an die Hand geben, um ihr Studium von Beginn an zielorientiert und effektiv gestalten zu können.“

In der Wissenschaft Karriere zu machen erweist sich in Zeiten des Wissenschaftlichen Zeitarbeitsgesetzes bekanntermaßen als äußerst schwierig“, ergänzt Anna Rößler, Referentin für Presse und Öffentlichkeit. „Gerade deshalb bedarf es eines klaren Leitfadens zur Organisation des Studiums, der Tipps über Modulkataloge hinaus gibt.“

Der „Karriereratgeber Wissenschaft“ will genau das sein: ein klarer Leitfaden. Übersichtlich strukturiert und die studentischen Interessen und Fragen im Blick, besticht der Karriereratgeber auch mit seinen deutlichen Formulierungen und seiner verständlichen Sprache.

Er liegt nun in der zweiten Auflage mit einigen Grußwörtern bildungspolitischer Sprecher und Sprecherinnen auf Landes- und Bundesebene vor und kann kostenlos über den AStA der Uni Hannover bezogen werden.

Satzung der Verfassten Studierendenschaft

Unsere Satzung wurde geändert und von der Universität verkündet.

Ihr findet sie hier: Satzung

 

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Pressemitteilung: Tageskonferenz zu Drohnenforschung an der Leibniz-Universität Hannover am 21. März

2013 erhielt die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover bundesweit die meisten Mittel für wehrtechnische Forschung aus dem Haushalt des Bundesverteidigungsministeriums. Seit dem Jahr 2000 erhielt sie Drittmittel in Höhe von fast elf Mio. Euro für 35 sicherheitstechnische und militärische Forschungsprojekte, von denen 26 als „vertraulich“ eingestuft wurden. An einzelnen Instituten hängt ein relevanter Anteil der Stellen von den Drittmitteln aus dem Verteidigungsministerium ab. Bei vielen dieser Projekte geht es um Fernerkundung, künstliche Intelligenz und Bilderkennung – Technologien, die sowohl in der zivilen Videoüberwachung, wie in militärischen Drohnen zur Anwendung kommen.

„Hannover ist dabei kein Einzelfall“, so Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung e.V., die am Samstag, den 21.3.2015, gemeinsam mit dem AStA eine Tagung zur Drohnenforschung an der Universität veranstaltet. „Fast an jeder deutschen Universität forschen etwa Informatiker_innen an Fragen der Bilderkennung, Mathematiker_innen und Nachrichtentechniker_innen an der verschlüsselten Übertragung von Daten, biologische und psychologische Institute sind an Projekten zur Steuerung, Überwachung und Selbstorganisation von Drohnenschwärmen beteiligt“, so Marischka. Selten jedoch sei über die Projekte so viel bekannt und die Beteiligung des Militärs so offensichtlich, wie in Hannover.

Dies sei ein guter Anlass, um über die Militarisierung von Forschung und Lehre, wie auch über die Entwicklung von Überwachungstechnologien an deutschen Hochschulen zu diskutieren, meint auch Martin Kirsch, Sachbearbeiter Zivilklausel des AStA der Uni Hannover. „Drohnen und künstliche Intelligenz gelten als Paradebeispiel für sogenannte Dual Use-Technologien, die sowohl zivil, wie auch militärisch eingesetzt werden können. Zugleich sind auch viele zivile Anwendungsfelder, etwa bei der Flüchtlingsabwehr, hochgradig problematisch. Wir wollen die Frage, an was hier geforscht wird, deshalb nicht allein den Drittmittelgebenden überlassen, sondern hierzu eine breite Diskussion an der Uni und in der Gesellschaft ermöglichen“, so Kirsch.

Der Kongress beginnt am Samstag um 14:00 Uhr im Institut für Soziologie (Schneiderberg 50, 4. Stock) mit einem Beitrag von Matthias Monroy zu zivilen Einsatzfeldern von Drohnen. Im Anschluss wird der Mathematiker Thomas Gruber über zivile und militärische Anwendungsgebiete der künstlichen Intelligenz und künstlicher neuronaler Netze berichten. Nach kurzen Inputs zur Einführung einer Zivilklausel in Bremen und der bundesweiten Drohnenforschung, wird abschließend Elsa Rassbach über die Aktivitäten der Anti-Drohnen-Bewegung in den USA, Großbritannien und Deutschland berichten. Das ausführliche Programm findet sich unter: http://www.imi-online.de/2015/03/12/drohnen-forschung-ueberwachung-krieg/

Mit freundlichen Grüßen,

Christoph Marischka (Informationsstelle Militarisierung e.V.)

Martin Kirsch (Sachbearbeiter Zivilklausel des AStA der Leibniz Universität Hannover)