Presseerklärung: 400 Menschen tanzen für „Wohnraum für alle!“

Am Abend haben zeitweise bis zu 400 Menschen in der Nordstadt und in Linden gegen die gewinnorientierte Stadtumstrukturierung und für bezahlbaren Wohnraum für alle demonstriert. Die Versammlungsbehörde hatte den Aufzug im Vorfeld massiven Einschränkungen unterworfen. Eilklagen gegen die Beschränkungen vor dem hannoverschen Verwaltungsgericht und dem Oberverwaltungsgericht in Nienburg wurde nur teilweise stattgegeben. Daher konnte der Aufzug nicht wie geplant stattfinden. Weiterlesen

AStA ruft zu Nachttanzdemonstration „Wohnraum für alle!“ auf

Die Wohnraumsituation in Hannover ist seit Jahren angespannt. Gerade in den für Studierende relevanten Stadtteilen in Nähe der Uni wird es zunehmend schwerer, noch bezahlbaren Wohnraum zu finden. Der AStA versucht daher seit einigen Jahren zu Beginn des Wintersemesters mit einer Nachttanzdemonstration den Fokus der Öffentlichkeit auf die Wohnraumsituation zu lenken.

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Ankunft von Refugees in Hannover – AStA Uni Hannover und fzs: „Solidarität zeigen – individuell und strukturell!“

Heute werden ca. 450 Geflüchtete mit Sonderzügen in Hannover-Lehrte erwartet. Von dort sollen sie weiter verteilt werden. Der AStA der der Leibniz-Universität Hannover und der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) rufen dazu auf, die Geflüchteten in Niedersachsen zu begrüßen.

Allerdings warnen die Studierendenvertreter*innen davor, die geplante erneute Verschärfung des schon jetzt rassistischen Asylrechts während der herzlichen aber individuellen Hilfe von Geflüchteten zu übersehen:

„Zumindest in den letzten Tagen und Wochen zeigt Europa ein menschliches Gesicht. Es ist schön zu sehen, dass die Menschen so tatkräftig ihre Solidarität zeigen. Derzeit unterstützen Freiwillige die Geflüchteten dort, wo Staat und Politik versagen. Sie unterrichten, bringen und sortieren Spenden, helfen bei kompliziertem Papierkram und schützen vor dem rechten Mob. Doch während der groß gefeierten „Willkommenskultur“ möchte die Bundesregierung das Asylrecht in Deutschland weiter verschärfen. Darüber dürfen wir uns nicht hinwegtäuschen lassen“ so Bodo Steffen, Referent für Kommunikation und Öffentlichkeit im AStA der Uni Hannover.

Marie Dücker, Vorstandsmitglied im fzs, ergänzt: „Das Asylrecht ist durch die Einführung des Asylbewerberleistungsgesetz stark eingeschränkt worden. Dadurch wurde aus einem Menschenrecht ein Privileg. Nun soll die Wiedereinführung von Sachleistungen, statt finanziellen Ausgleichen (und der Residenzpflicht), eine verlängerte Zeit in den Erstaufnahmelagern und Studier- und Arbeitsverbote Geflüchtete abschrecken, nach Deutschland zu kommen. Diese Pläne sind rassistisch und menschenunwürdig. Statt auf Abschreckung und Abschottung zu bauen, müssen Menschenrechte wieder in den Fokus rücken.“

„Was tausende Menschen auf die Beine stellen, ist wunderbar. Allerdings instrumentalisiert die deutsche Regierung diese Freiwilligen, um sich selbst zu feiern. Doch solange Flüchtlingsunterkünfte brennen, Grenzen geschlossen werden und ein noch rassistischeres Asylgesetz in der Planung ist, gibt es absolut keinen Grund zu feiern!“ schließen Vertreter*innen des AStA Hannover und des fzs.

AStA der LUH unterstützt Geflüchtete

Im Rahmen eines landesweiten Projektes soll nun auch in Niedersachsen Geflüchteten der Zugang zu Hochschulen erleichtert werden. Der AStA wird im Rahmen der eigenen Initiative „Open University“ die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellen, um den Start der Geflüchteten an der Universität zu begleiten.

„Mit dem landesweiten Projekt, Geflüchteten ein Studium zu ermöglichen, wird Menschen, denen in aller Regel die Teilhabe am gesellschaftlichen und sozialen Leben in Deutschland verweigert oder zumindest massiv erschwert wird, endlich eine Tür geöffnet. Dies ist ein wichtiger erster Schritt.“, so die Sachbearbeiter für Anti-Rassismus im aktuellen AStA. Und weiter: „Gerade in Zeiten, in denen täglich neue Meldungen über Anschläge auf Unterkünfte, An- und Übergriffe auf Geflüchtete in den Medien erscheinen ist es enorm wichtig, auf die Menschen zu zu gehen und ein Zeichen praktischer Solidarität zu setzen.“

In einem ersten Schritt sollen Geflüchtete sich als Gasthörende an der Leibniz Universität Hannover (LUH) einschreiben dürfen. Von den dabei normalerweise anfallenden Gebühren  werden sie befreit. Wer sich im Rahmen dessen für die Aufnahme eines regulären Studiums entscheidet, der*dem* soll auch das zukünftig ermöglicht werden. Das Studium als Gasthörende*r steht grundsätzlich allen Menschen offen – unabhängig von Sprachkenntnissen, Qualifikationen oder anderen Beschränkungen.

Für Geflüchtete mit nicht-deutscher oder EU-Hochschulzugangsberechtigung bzw. bereits erbrachten Studienleistungen in anderen Ländern wird es die Möglichkeit geben, das Studium hier vor Ort wieder aufzunehmen. „In vielen Fällen haben geflüchtete Menschen nicht die Möglichkeit, die notwendigen  Dokumente vorzulegen, um ein reguläres Studium in Deutschland zu beginnen, fortzusetzen oder abzuschließen. Auch dafür ist eine Lösung in Planung: Es wird die Möglichkeit geben, eine schriftliche Prüfung im Studienkolleg in der jeweiligen Muttersprache zu absolvieren.“ erklärt Katrin Kogel, studentische Senatorin der Universität.

Für die Prüfung wird eine Gebühr in Höhe von 30,- Euro fällig. Je nach Ausgang des Tests, wird es den  Studieninteressierten möglich sein, sich regulär an der LUH zu immatrikulieren ggf. auch in einem höheren Semester. Bereits in der Vergangenheit erbrachte Leistungen können  angerechnet werden.

In Zusammenarbeit mit verschiedensten Strukturen und Einzelpersonen wird der AStA der LUH versuchen, den Geflüchteten ihren Einstieg an der Universität so einfach und angenehm wie möglich zu gestalten. Sie sollen zunächst über ihre Möglichkeiten informiert werden, Interessierte sollen anschließend bei Ihrem Einstieg in das Studium und später im Uni-Alltag begleitet und in das reguläre Erstsemesterprogramm eingebunden werden.

„Wir suchen nach engagierten Studierenden, die als „Study-Buddy“ die Geflüchteten in ihrem universitären Alltag und in ihrer Freizeit begleiten möchten. Außerdem soll es im kommenden Wintersemester selbstorganisierte Deutschkurse geben. Auch Studis, die ein WG-Zimmer anzubieten haben, können sich bei uns melden.“, sagt Bodo Steffen, Referent für Kommunikation und Öffentlichkeit im AStA.

 Nähere Informationen und Möglichkeiten zum Kontakt bietet der AStA auf http://open-university.asta-hannover.de/ dem Blog zur Initiative „Open University“.

Auftakt des festival contre le racisme in Hannover

Am heutigen Freitag, den 12. Juni, fällt mit dem kostenlosen Open-Air Konzert im Welfengarten ab 15 Uhr der Startschuss für das festival contre le racisme, eine  antirassistische Veranstaltungsreihe, seit 2008 jährlich organisiert durch den Allgemeinen Studierendenausschuss der Leibniz Universität. Als Headliner auf der Bühne hinter der Hauptuni mit dabei: die Jungs der Hip Hop Formation „Antilopengang“. Bei bestem Wetter werden im Welfengarten bis zu 3.000 Besucher*innen erwartet.

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Der Allgemeine Studierendenausschuss der Uni Hannover veröffentlicht den „Karriereratgeber Wissenschaft“.

Kostenlose Broschüre gibt Tipps zur Karriereplanung.

Hannover, Februar 2015 – Der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Hannover hat den „Karriereratgeber Wissenschaft“ in zweiter Auflage veröffentlicht. Der Ratgeber gibt Studieninteressierten erste Anhaltspunkte bezüglich der Wahl des Faches und des Studienortes, zeigt Wege zur Karriereplanung während des Studiums und gibt Studierenden konkrete Tipps an die Hand. Der „Karriereratgeber Wissenschaft“ kann kostenfrei über den AStA der Universität Hannover bezogen werden und wird an verschiedenen Standorten der Universität Hannover ausgelegt.

Nur wenige schlagen diesen Weg ein, und die wenigsten haben am Ende Erfolg – die Laufbahn an der Universität erscheint immer wieder als das sprichwörtliche Buch mit den sieben Siegeln: „Vitamin B“, Fachkompetenz, Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Selbstdisziplin und Vertrauenswürdigkeit bilden die Spitzenreiter unter den „Soft Skills“ oder Schlüsselqualifikationen, die den raschen Aufstieg auf dem Arbeitsmarkt garantieren sollen. So oder ähnlich suggerieren es die regulären Ratgeber, Mentoring-Programme und Workshops. Dennoch scheitern die meisten Absolventinnen und Absolventen an einer Karriere in Wissenschaft und Forschung unabhängig von ihrer Qualifikation oder Begabung. Wenn es ihnen möglich ist, streben junge Talente heute bevorzugt nach Positionen in Lehramt oder Wirtschaft, anstatt sich in einer langwierigen Prozedur mit geringsten Erfolgsaussichten zu verausgaben. Auf diese Weise jedoch geht den Universitäten zugleich der größte Teil des vielversprechenden Nachwuchses verloren. An dieser Stelle mag der „Karriereratgeber Wissenschaft“ als hilfreiche Anregung für die Planung einer wissenschaftlichen Laufbahn dienen.

Der „Karriereratgeber Wissenschaft“ behandelt dabei nicht nur das Bachelor- und Masterstudium, sondern auch die Promotionszeit und die Postdoc-Phase. „Als Studierendenvertretung kennen wir natürlich die Ängste der Studierenden, wenn Sie an die Zeit nach ihrem Abschluss denken“, erläutert Lisa Dopke, Referentin für Fachschaften und Hochschulpolitik. „Diesen Studierenden wollten wir etwas an die Hand geben, um ihr Studium von Beginn an zielorientiert und effektiv gestalten zu können.“

In der Wissenschaft Karriere zu machen erweist sich in Zeiten des Wissenschaftlichen Zeitarbeitsgesetzes bekanntermaßen als äußerst schwierig“, ergänzt Anna Rößler, Referentin für Presse und Öffentlichkeit. „Gerade deshalb bedarf es eines klaren Leitfadens zur Organisation des Studiums, der Tipps über Modulkataloge hinaus gibt.“

Der „Karriereratgeber Wissenschaft“ will genau das sein: ein klarer Leitfaden. Übersichtlich strukturiert und die studentischen Interessen und Fragen im Blick, besticht der Karriereratgeber auch mit seinen deutlichen Formulierungen und seiner verständlichen Sprache.

Er liegt nun in der zweiten Auflage mit einigen Grußwörtern bildungspolitischer Sprecher und Sprecherinnen auf Landes- und Bundesebene vor und kann kostenlos über den AStA der Uni Hannover bezogen werden.

Pressemitteilung: Tageskonferenz zu Drohnenforschung an der Leibniz-Universität Hannover am 21. März

2013 erhielt die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover bundesweit die meisten Mittel für wehrtechnische Forschung aus dem Haushalt des Bundesverteidigungsministeriums. Seit dem Jahr 2000 erhielt sie Drittmittel in Höhe von fast elf Mio. Euro für 35 sicherheitstechnische und militärische Forschungsprojekte, von denen 26 als „vertraulich“ eingestuft wurden. An einzelnen Instituten hängt ein relevanter Anteil der Stellen von den Drittmitteln aus dem Verteidigungsministerium ab. Bei vielen dieser Projekte geht es um Fernerkundung, künstliche Intelligenz und Bilderkennung – Technologien, die sowohl in der zivilen Videoüberwachung, wie in militärischen Drohnen zur Anwendung kommen.

„Hannover ist dabei kein Einzelfall“, so Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung e.V., die am Samstag, den 21.3.2015, gemeinsam mit dem AStA eine Tagung zur Drohnenforschung an der Universität veranstaltet. „Fast an jeder deutschen Universität forschen etwa Informatiker_innen an Fragen der Bilderkennung, Mathematiker_innen und Nachrichtentechniker_innen an der verschlüsselten Übertragung von Daten, biologische und psychologische Institute sind an Projekten zur Steuerung, Überwachung und Selbstorganisation von Drohnenschwärmen beteiligt“, so Marischka. Selten jedoch sei über die Projekte so viel bekannt und die Beteiligung des Militärs so offensichtlich, wie in Hannover.

Dies sei ein guter Anlass, um über die Militarisierung von Forschung und Lehre, wie auch über die Entwicklung von Überwachungstechnologien an deutschen Hochschulen zu diskutieren, meint auch Martin Kirsch, Sachbearbeiter Zivilklausel des AStA der Uni Hannover. „Drohnen und künstliche Intelligenz gelten als Paradebeispiel für sogenannte Dual Use-Technologien, die sowohl zivil, wie auch militärisch eingesetzt werden können. Zugleich sind auch viele zivile Anwendungsfelder, etwa bei der Flüchtlingsabwehr, hochgradig problematisch. Wir wollen die Frage, an was hier geforscht wird, deshalb nicht allein den Drittmittelgebenden überlassen, sondern hierzu eine breite Diskussion an der Uni und in der Gesellschaft ermöglichen“, so Kirsch.

Der Kongress beginnt am Samstag um 14:00 Uhr im Institut für Soziologie (Schneiderberg 50, 4. Stock) mit einem Beitrag von Matthias Monroy zu zivilen Einsatzfeldern von Drohnen. Im Anschluss wird der Mathematiker Thomas Gruber über zivile und militärische Anwendungsgebiete der künstlichen Intelligenz und künstlicher neuronaler Netze berichten. Nach kurzen Inputs zur Einführung einer Zivilklausel in Bremen und der bundesweiten Drohnenforschung, wird abschließend Elsa Rassbach über die Aktivitäten der Anti-Drohnen-Bewegung in den USA, Großbritannien und Deutschland berichten. Das ausführliche Programm findet sich unter: http://www.imi-online.de/2015/03/12/drohnen-forschung-ueberwachung-krieg/

Mit freundlichen Grüßen,

Christoph Marischka (Informationsstelle Militarisierung e.V.)

Martin Kirsch (Sachbearbeiter Zivilklausel des AStA der Leibniz Universität Hannover)

AStA der LUH unterstützt Proteste der Geflüchteten am Weißekreuzplatz

In der vergangenen Woche gab es einen Brand in dem, seit Mai bestehenden, Protestcamp von Geflüchteten am Weißekreuzplatz. Dabei wurden zwei Zelte samt Mobiliar vollständig zerstört und einige persönliche Gegenstände der Geflüchteten vernichtet. Einer der Protestierenden wurde zudem verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Ermittler*innen gehen von Brandstiftung aus. Aus diesem Anlass wollen die Geflüchteten am Samstag den 20.12.2014 um 13h erneut mit einer Demonstration auf ihr Anliegen aufmerksam machen. [1] Der Allgemeine Studierendenaussschuss der Leibniz Universität Hannover unterstützt diese Proteste.

Das Protestcamp ist von Anfang an vielen ein Dorn im Auge. Aktuell ist dabei in der gesamten Bundesrepublik zu beobachten, dass sich die Ablehnung gegenüber Geflüchteten verschärft. Wöchentlich gehen Zehntausende bundesweit gegen die angeblich „drohende Überfremdung“ auf die Straße. Bereits einen Tag später kam es zu einem weiteren Brandanschlag in Varrel, auf geplante Unterkünfte für Geflüchtete. Rechtsradikale Parolen und Hakenkreuz-Schmierereien am Tatort lassen auf einen eindeutig rassistisch motivierten Hintergrund schließen.

Getragen von dieser Stimmungslage in der Bevölkerung ist es wahrscheinlich, dass es sich auch in Hannover um einen rassistisch motivierten Anschlag gehandelt hat. „Dieser Anschlag reiht sich ein in eine starke Zunahme von An- und Übergriffen in 2014, sowie eine Unzahl von Protesten gegen Menschen die zu uns kommen um Schutz zu suchen. [2]“, sagt Bodo Steffen, Antirassismus Sachbearbeiter des AStA.

Wozu eine solche Stimmungslage in der Bevölkerung führen kann, haben wir Anfang der 90er Jahre zuletzt erlebt. Damals entluden sich, von der politischen Zuwanderungs-Debatte befeuerte Existenzängste der Bevölkerung in einer Serie von Anschlägen.“ so Bodo Steffen. Und weiter:

Aktuell ist das Klima in Deutschland günstig für Rassist*innen. In Zeiten der Krise bangt die bürgerliche Mittelschicht um den Verlust ihrer Privilegien, Ultra-Konservative in Politik und Medien greifen diese Stimmung auf und gehen auf Stimmenfang.“

Die Antifa-Sachbearbeiterin des AStA ergänzt: „Dadurch fühlen sich Rechtsradikale und Neonazis in ihrer Haltung und ihrem Handeln bestätigt. Wir werden nicht zulassen, dass sich solche Szenarien, wie wir sie zuletzt beispielsweise in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen erlebt haben, wiederholen können!“

Der AStA fordert daher alle Studierenden auf, sich mit den Geflüchteten zu solidarisieren und der sich erneut anbahnenden Pogromstimmung in Deutschland ein deutliches Zeichen entgegen zu setzen. Außerdem werden dringend Geld- und Sachspenden benötigt. Gelegenheit für beides bietet sich am Samstag, den 20. Dezember 2014 um 13.00 Uhr am Weißekreuzplatz in Hannover. Die Demonstration soll von dort aus durch die Innenstadt ziehen.

[1] https://www.facebook.com/events/1566982350181812/?fref=ts

[2] https://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldung/rechte-hetze-gegen-fluechtlinge-eine-chronik-der-gewalt-2014-03