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Gleiches Recht für alle – keine Beschränkungen für ausländische Studierende

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Leibniz Universität Hannover fordert die Gleichbehandlung aller Studierenden, egal wo sie herkommen oder welchen familiären Backround sie haben.

„Ausländische Studierende haben es durch Geldnachweise, Diskriminierungserfahrungen und fehlendem BAföG-Anspruch extrem schwer während des Studiums Fuß zu fassen.“, erklärt Julia Amthor, Referentin für Presse und Öffentlichkeit im AStA der Universität Hannover.

Tharcisio Leone, Referent für Ausländer_innen im AStA der Universität Hannover, ergänzt: „Was wir brauchen ist ein unbefristetes Aufenthaltsrecht für Studierende, das nicht an Leistungsnachweise gekoppelt ist. Durch eine neue Sprache, neue Umgebung und die vielen rechtlichen Hindernisse, die ihnen in den Weg gelegt werden, wird ein Studium für ausländische Studierende zu einem Spießrutenlauf, der über die inhaltlichen Probleme hinaus.“

Zum Hintergrund:

In der heutigen (Freitag, 11.05.2012) Bundesratssitzung wird über die Ausweitung der Arbeitszeiten von ausländischen Studierenden abgestimmt. In Zukunft sollen ausländische Studierende die Möglichkeit haben statt 90 ganzen Tagen in Zukunft 120 Tage im Jahr zu arbeiten. Auch die Phase für Absolvent_innen zum Einstieg in das Berufsleben soll von 12 auf 18 Monate angehoben werden.