„Die Angst wird immer größer“ | 14.11.

Podiumsdiskussion zur Gegenwart und Kontinuität des Antisemitismus

In diesen Tagen jährt sich zum 80. Mal die Pogromnacht. Zentral von der NSDAP organisiert, wurden diese antisemitischen Ausschreitungen von breiten Teilen der deutschen Bevölkerung begrüßt oder mindestens toleriert. 80 Jahre nach diesen Ereignissen ist der Antisemitismus jedoch keineswegs Geschichte. Vielmehr wandelten sich vor allem die Ausdrucksformen – heute manifestiert er sich im Internet, in Briefen an jüdische Institutionen, aber genauso offen auf der Straße oder getarnt als vermeintliche Kritik an Israel. In allen Teilen der Gesellschaft verbreitet – wird er doch heute meist vor allem am Rande der Gesellschaft verortet, wie z.B. die Diskussion über den „Import“ von Antisemitismus durch Geflüchtete zeigte.

Diskutieren möchten wir über heutige Erscheinungsformen des Antisemitismus mit:

Rebecca Seidler, Stellvertretende Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeine Hannover und u.a. Lehrbeauftragte an der Hochschule Hannover

Wolfgang Seibert, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Pinneberg (angefragt), seit langem selbst politisch aktiv, machte er immer wieder Erfahrungen mit linkem Antisemitismus.

Rolf Pohl, Sozialpsychologe und Teil der AG Politische Psychologie.

18 Uhr | 14. Stock Conti Hochhaus
Organisiert vom AStA der Uni Hannover